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UDE an neuer Doktorandenschule beteiligt

Metalle nachhaltig produzieren

  • von Birte Vierjahn
  • 21.12.2021

Gleich sieben Arbeitsgruppen der UDE sind an der neuen Doktorandenschule für nachhaltige Metallproduktion beteiligt: Die „International Max Planck Research School on Sustainable Metallurgy“ (IMPRS SusMet) unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE) wird im Januar 2022 starten und 38 Doktorandenplätze anbieten. Bewerbungen sind ab Januar möglich.

Die Metallproduktion ist der größte industrielle Einzelverursacher von Treibhausgasen. Das Ziel von SusMet ist es daher, Material- und Ingenieurwissenschaften, Physik, Chemie und computergestützte Simulationsmethoden zu kombinieren, um den gesamten Lebenszyklus von Metallen zu betrachten: Von der Synthese aus Erzen über das Design von Legierungen mit optimierten Eigenschaften bis hin zu effizienten Recyclingprozessen für eine Kreislaufwirtschaft. Dazu will das Programm, das von der Max-Planck-Gesellschaft gefördert wird, die weltweit besten Nachwuchswissenschaftler:innen im Ruhrgebiet zusammenbringen.

Dazu arbeiten unter der Leitung des MPIE zudem das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim, die UDE und die Ruhr-Universität Bochum zusammen. Die beteiligten UDE-Arbeitsgruppen werden vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) koordiniert.

Das Programm wird ab Januar 2022 für zunächst sechs Jahre laufen. Bewerbungen für die ersten sieben Doktorandenstellen sind von Januar bis Mitte Februar möglich.

Weitere Informationen und Bewerbung:
https://www.mpie.de/2747306/doctoral-program
Dr. Tobias Teckentrup, CENIDE, Tel. 0203/37 9-8178, tobias.teckentrup@uni-due.de

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