ERC Grants

„Advanced Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2025Prof. Dr. Christof Schulz

Computergestützte Materialforschung und künstliche Intelligenz haben es in den vergangenen zehn Jahren möglich gemacht, innerhalb kurzer Zeit zahlreiche vielversprechende neue Materialien für Energieanwendungen, Katalyse und Nachhaltigkeit zu identifizieren. Ein Nadelöhr bleibt bisher aber bestehen: Für viele theoretisch aussichtsreiche Materialien ist unklar, ob und wie sie sich reproduzierbar synthetisieren und in industrielle Produktionsprozesse überführen lassen. Um diese Lücke zu schließen, untersucht das ERC-Projekt „Autonomous Aerosol Synthesis of Functional Nanomaterials (AEROSYN)” unter der Leitung von Prof. Dr. Christof Schulz, wie hochentwickelte Prozess- und Materialdiagnostikverfahren und maschinelles Lernen die Materialsynthese vorhersagbar machen können.

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„Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2025Prof. Dr. Malte Gersch

Lebende Zellen stützen sich auf ein ausgeklügeltes System von Molekülmarkierungen, um das Verhalten von Proteinen zu regulieren und Stressreaktionen zu steuern. Eines der wichtigsten Markierungssysteme basiert auf einem kleinen Protein namens Ubiquitin, dessen Entfernung durch spezialisierte Enzyme die zelluläre Signalübertragung beeinflusst. Es ist jedoch nach wie vor unklar, wie komplexe Ubiquitin-Ketten von diesen Enzymen entschlüsselt werden. Ziel des vom ERC geförderten Projekts „Mining the ubiquitin system for catalytic activities through advanced ubiquitin probes (UbiPRO)“ ist die Entwicklung eines chemischen Toolkits zur systematischen Identifizierung und Charakterisierung dieser Enzyme im gesamten Proteom. Mithilfe neuartiger molekularer Sonden, die natürliche Ubiquitin-Modifikationen nachbilden, will das Team bisher unbekannte Enzymaktivitäten und -spezifitäten aufdecken. UbiPRO will dadurch Aufschluss über ein grundlegendes und evolutionär konserviertes System der zellulären Informationsverarbeitung geben, das auch weitreichende Auswirkungen auf menschliche Erkrankungen hat.

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Portrait Dr. Stefan Höhne

"Synergy Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2023Dr. Stefan Höhne

Ernährung, Gesundheit, Wohnen, Forschung: Viele Bereiche des modernen Lebens würden ohne künstliche Kühlung kaum funktionieren. Welche historischen wie aktuellen Auswirkungen dies hat, ist bisher jedoch weitgehend unerforscht. Gleichzeitig nimmt durch die globale Erwärmung der Kältebedarf rasant zu und wird unser planetares Energiebudget bald drastisch übersteigen. Was lässt sich dagegen tun? Dr. Stefan Höhne vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) sucht gemeinsam mit internationalen Kolleg:innen nach Antworten. Ihre herausragende Forschungsidee wird nun vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem renommierten "Synergy Grant" in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gefördert, den das KWI und die UDE gemeinsam einwerben konnten.

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Portrait Prof. Dr. Alexander Probst

"Synergy Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2023Prof. Dr. Alexander Probst

Ein Forschungsteam der Universitäten Münster, Bremen, Duisburg-Essen und vom Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam erhält eine prestigeträchtige Förderung des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC): einen mit insgesamt 11,5 Millionen Euro dotierten „ERC Synergy Grant“. Die Wissenschaftler – unter ihnen UDE-Prof. Dr. Alexander Probst – möchten in dem auf sechs Jahre angelegten Projekt „Archean Park“ Einblicke in das Leben unter ursprünglichen Bedingungen erhalten und bislang unbekannte Stoffwechselwege finden, die den Mikroorganismen auf der Ur-Erde vor 4.000 bis 2.500 Millionen Jahren das Leben ermöglichten. 2,56 Mio. Euro der Förderung gehen an die UDE.

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Portrait Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan

"Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2023Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan

Europas führende Förderorganisation, der Europäische Forschungsrat (ERC), unterstützt die Hautkrebsforschung von Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE bis 2028 mit 1,5 Millionen Euro. Mit einem "ERC Starting Grant" fördert das EU-Gremium den Onkologen und Dermatologen Prof. Dr. Dr. Alpaslan Tasdogan. Ziel von Professor Tasdogan und seinem Team ist, durch Untersuchungen an Patient:innen besser zu verstehen, warum sich gesunde Zellen in Zellen des Schwarzen Hautkrebses verwandeln, im Körper streuen und wie diese Metastasen bekämpft werden können.

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Portrait Prof. Dr. Lucas Davi

"Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2022Prof. Dr. Lucas Davi

Wer digitale Verträge, sogenannte Smart Contracts, einsetzt, sollte auf Hacker-Angriffe achtgeben. Prof. Dr. Lucas Davi vom Softwaretechnik-Institut paluno der UDE entwickelt eine Lösung, um Sicherheitslücken in den Verträgen bereits bei der Programmierung und später im Einsatz zu finden und zu beheben. Dafür erhält er einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten Starting Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC).

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„Advanced Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2021Prof. Dr. Kathrin Thedieck

Das Enzym mTOR („mechanistic Target of Rampamycin“) reguliert den Stoffwechsel (Metabolismus) von Mensch und Tier und fördert Wachstum und Vermehrung von Zellen. Im ERC-Projekt „BEYOND STRESS“ analysiert das Team um Prof. Dr. Kathrin Thedieck eine neue Klasse regulatorischer Proteine im mTOR Netzwerk. Die sogenannten Stressgranula (SG) sind intrazelluläre Strukturen aus Proteinen und Nukleinsäuren, die nicht von Membranen umhüllt sind. Sie bilden sich unter Stressbedingungen, um das Überleben der Zelle zu sichern. „Unsere Daten zeigen, dass SG-Proteine auch ohne Stress an mTOR binden und seine Stoffwechselantwort kontrollieren. Damit beeinflussen sie das Wachstum von Zellen. Wir möchten diese Mechanismen verstehen und untersuchen, wie sich SG Proteine als Krebs-Marker verwenden lassen“, so die Biochemikerin der Universität Duisburg-Essen (UDE).

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„Consolidator Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2021Prof. Dr. Andrea Herrmann

Das Entstehen der ‘gig economy’ durch die Vermittlung von Dienstleistungen über Online-Plattformen gilt als eine der bedeutensten ökonomischen Transformationen des vergangenen Jahrzehnts. Ein großes Spektrum an Dienstleistungen werden auf solchen Online-Arbeitsmärkten gehandelt, darunter lokal gebundene – wie etwa Taxifahrten (via Uber) – aber auch viele online geleisteten Arbeiten – wie Image-Tagging, Übersetzungen oder Programmierung. Die sozio-ökonomischen Auswirkungen davon reichen von zunehmender Autonomie der Arbeit hin zu einer möglichen Erosion von Arbeitsstandards. Das EU-geförderte Projekt „How Mirror-Image Effects Shape Online Labour Markets (www.WORK)“ untersucht was passiert, wenn Gig-Arbeiter*innen Dienstleistungen zu so niedrigen Preisen anbieten, dass Krankenkassen- oder Rentenversicherungskosten nicht gedeckt werden können. Insbesondere entwickelt es ein neues Paradigma für die institutionelle Erforschung von Online-Märkten.

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Portrait Prof. Dr. Matti Schneider
UDE/Fotoagentur Roth

"Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2021Prof. Dr. Matti Schneider

Um die Eigenschaften moderner Materialien präzise steuern zu können, werden verschiedene Bestandteile mit günstigen Eigenschaften zu Verbundwerkstoffen kombiniert. Bei der experimentellen Charakterisierung dieser Materialien wird aus Kostengründen ein Teil der Messungen durch Simulationen ersetzt. In seinem Projekt "BeyondRVE" untersucht Prof. Dr. Matti Schneider wegweisende und innovative Simulationstechniken, welche reale 3D-Bilddaten ohne störende Randeffekte für Materialsimulationen nutzen können. Dies verspricht einen technologischen Fortschritt für eine effiziente und präzise digitale Materialcharakterisierung.

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"Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2020Prof. Dr. Jan Christian Jansen

Jan C. Jansen ist leitender Forscher des Projekts "Atlantic Exiles". finanziert durch einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Ausgehend von einer Reihe von Fallstudien in der Karibik und auf dem amerikanischen Kontinent erforscht das Projekt die Geschichte der revolutionären Flüchtlingsbewegungen Bewegungen.

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"Consolidator Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2019Prof. Dr. Gabi Schierning

Seit 2023 verstärkt Prof. Dr. Gabi Schierning die UDE mit dem ERC Projekt "MATTER – MAcroscopic quantum transport maTERials by nanoparticle processing". Als Experimentalphysikerin beschäftigt sich Gabi Schierning mit dem Elektronentransport in Festkörpern.

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"Consolidator Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2019Prof. Dr. Achim Goerres

Der Politikwissenschaftler der UDE erhält einen mit zwei Millionen Euro hochdotierten Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC). Damit kann er in den kommenden fünf Jahren sein ambitioniertes Projekt POLITSOLID umsetzen, das politische Solidaritäten in Europa untersucht.

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"Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2019Prof. Dr. Marc Levine

Der Mathematiker und UDE-Professor Dr. Marc Levine erhält einen der begehrten ERC Advanced Grants. Mit diesen unterstützt der europäische Forschungsrat bahnbrechende und visionäre Forschung. 2,1 Millionen Euro gehen an Levine – er ist ein weltweit führender Experte auf dem Gebiet der algebraischen Geometrie –, damit er in den kommenden fünf Jahren sein Projekt realisieren kann. Es heißt QUADAG – Quadratic refinements in algebraic geometry.

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"Consolidator Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2018Prof. Dr. Richard Kramer Campen

Prof. Dr. Richard Kramer Campen, Leiter der Forschungsgruppe Chemische Physik der Grenzflächen an der UDE, wird für sein Projekt "Electron Transfer Across Solid/Liquid Interfaces: Elucidating Elementary Processes from Femtoseconds to Seconds" (SOWLET) mit dem renommierten Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) ausgezeichnet.

"Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2015Prof. Dr. Rainer Meckenstock

Einer der renommiertesten und mit 2,5 Mio. Euro auch einer der höchstdotierten internationalen Forschungspreise, der Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), geht in diesem Jahr u.a. an Prof. Dr. Rainer Meckenstock von der UDE. Das Auswahlkriterium war exzellente wissenschaftliche Qualität, der Preis gilt als Nobelpreis der EU". Seine Arbeitsgruppe am UDE-Biofilm Centre kann nun intensiv erforschen, wie Erdöl mikrobiell abgebaut wird.

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"Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2012Prof. Dr. Mark Ladd

Herausragende Wissenschaftler mit einem exzellenten Forschungsvorhaben haben eine zwölfprozentige Chance, mit dem begehrten Advanced Investigators Grant des European Research Councils (ERC) ausgezeichnet zu werden. Genau dies hat jetzt Prof. Dr. Mark Ladd geschafft: Der Experte für Magnetresonanztomographie (MRT) an der UDE hat den ehrenvollen Ritterschlag der europäischen Forscherwelt erhalten, verbunden mit 2,1 Mio. Euro, um das vorgeschlagene Projekt umsetzen zu können.

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"Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2011Prof. Dr. Markus Kaiser

Internationale Anerkennung: Für seine Forschungen in der Chemischen Biologie wurde Prof. Dr. Markus Kaiser von der UDE mit einem hochrangigen Förderpreis des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) ausgezeichnet. Er erhielt den „Starting Independent Researcher Grant“, der mit 1,49 Millionen Euro dotiert ist.

Die ERC-Förderpreise zählen zu den renommiertesten Forschungsauszeichnungen in Europa. Damit unterstützt der Forschungsrat exzellente Wissenschaftler, die visionäre Ideen verwirklichen wollen.

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"Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) 2008Prof. Dr. Hélène Esnault

Eine ehrenvolle Auszeichnung ist der Mathematikerin Prof. Dr. Hélène Esnault von der UDE jetzt zuerkannt worden: Sie erhält den mit einer Mio. Euro hoch dotierten "Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC).

Diese Förderung wird internationalen Spitzenforschern verliehen, die in den letzten zehn Jahren herausragende Leistungen in ihrem Fach erbracht haben und für attraktive neue Projekte im europäischen Raum die notwendigen Freiheiten in der Forschung erhalten sollen. Die ERC ist ein neu eingerichtetes Instrument der europäischen Forschungsförderung, das die Exzellenzbildung in der Grundlagenforschung unterstützt und nach dem Vorbild der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgebaut ist.

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