Urheberrecht in der Lehre

Pauschale Vergütung bis 28.02.2018 verlängert

KMK und VG Wort haben sich darauf verständigt, die Vereinbarung zur pauschalen Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in digitalen Semesterapparaten bis 28. Februar 2018 zu verlängern. Textauszüge aus geschützten Werken können im Wintersemester 2017/2018 also wie bisher im durch § 52a festgelegten Umfang in Moodle und Semesterapparaten ohne Einzelmeldung genutzt werden. Zum 1. März 2018 tritt dann das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) in Kraft.

Bundesregierung beschließt Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz

Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung am 30.06.2017 das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) beschlossen. Die Vielzahl bisheriger, kleinteiliger Erlaubnistatbestände zugunsten von Unterricht und Wissenschaft (u.a. auch der § 52a UrhG) werden durch neue §§ 60a bis 60h UrhWissG abgelöst und präzisiert, der Umfang erlaubter Nutzungen teilweise erweitert. Das Gesetz wird zum 1. März 2018 in Kraft treten. Weiterführende Informationen werden wir rechtzeitig für Sie bereitstellen.

Was bedeutet das für Sie als Lehrende(r)?

Bis zum 28.02.2018 ist die Bereitstellung digitaler Dokumente nach § 52a UrhG im bisherigen Umfang möglich. Sie können weiterhin Texte im zulässigen Umfang bereitstellen, Ihre Studierenden können Buchauszüge und Zeitschriftenartikel über Semesterapparate oder Moodle herunterladen. Diese öffentliche Zugänglichmachung ist über eine Pauschalzahlung abgegolten.
Die UB informiert auf dieser Seite über den nach § 52a UrhG zulässigen Umfang und zu beachtende Rahmenbedingungen.
Am 01.03. 2018 wird § 52a wird dann durch den neuen § 60a UrhWissG abgelöst.