Coronavirus: Informationen für Beschäftigte

Meldepflicht

Beschäftigte der UDE sind arbeitsrechtlich verpflichtet, eine Covid19-Infektion oder selbst den Verdacht einer Infektion ihren Vorgesetzten und dem Personaldezernat zu melden: personaldezernat@uni-due.de.

Corona-Hotline

Mit allgemeinen Fragen rund um den Umgang der Universität mit der Corona-Pandemie wenden Sie sich bitte an die zentrale Anlaufstelle unter: corona@uni-due.de

Testzentren an der UDE

Die Sicherheit vor Lehr- und sonstigen Veranstaltungen erhöhen, das geht an der UDE direkt auf dem Campus.

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Arbeiten während der SARS-CoV2-Epidemie

An der UDE steht der Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Studierende an erster Stelle. Dies soll durch ein 

gewährleistet werden. Das Konzept definiert die Rahmenbedingungen für das Arbeiten an der Universität. Aufgrund der großen Vielfalt an Tätigkeiten und räumlichen Gegebenheiten muss die Umsetzung in einigen Bereichen an dezentrale Bedürfnisse angepasst werden. Dabei sollen Ihnen die hier veröffentlichten Informationen helfen.

Mobiles Arbeiten von zu Hause

Dienstreisen

Grundsätzlich gilt, dass Dienstreisen in internationale Risikogebiete, Virusvariantengebiete und Hochinzidenzgebiete verboten sind. Informieren Sie sich daher fortlaufend auf den Seiten des RKI , welche Staaten/Regionen dementsprechend ausgewiesen sind.

Die genauen Regelungen

Britta Oppermann | Stand: 8.6.2021

Grundsätzlich gilt, dass Dienstreisen in internationale Risikogebiete, Virusvariantengebiete und Hochinzidenzgebiete verboten sind. Informieren Sie sich daher fortlaufend auf den Seiten des RKI , welche Staaten/Regionen dementsprechend ausgewiesen sind.

Was bedeutet das für internationale Dienstreisen?

Zwingend erforderliche Dienstreisen in Länder/Regionen, die nicht in der Liste des RKI als Risikogebiet/Virusvariantengebiet/Hochinzidenzgebiet genannt werden, dürfen durchgeführt werden.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im internationalen Luft- und Reiseverkehr weiterhin in vielen Länder mit Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu rechnen ist. Da sich Lagen schnell verändern ist es zwingend notwendig, bei der Genehmigung, direkt vor Antritt und während der Dienstreise die jeweils geltenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Bestimmungen des jeweiligen Reiselandes zu beachten.

Darüber hinaus sind die jeweils geltenden Abstands- und Hygienevorschriften bei nationalen wie internationalen Dienstreisen einzuhalten.

Reiseleistungen sind zudem erst kurzfristig vor Antritt und möglichst mit flexiblen Bedingungen zu buchen, falls es erneut zu Reisewarnungen und Einreiseverboten kommt.

Was bedeutet das für Vorgesetzte?

Vorgesetzte dürfen Genehmigungen für Dienstreisen in Länder/Regionen, die nicht als Risikogebiet/Virusvariantengebiet/Hochinzidenzgebiet eingestuft sind, erteilen. Dabei muss der/die Antragsteller/in das zwingende Erfordernis der Dienstreise im Antrag nachvollziehbar darlegen. Die Entscheidung über die Notwendigkeit erfolgt dezentral und sollte dokumentiert werden. An die Entscheidung bezüglich der Erforderlichkeit ist auch in zeitlicher Hinsicht ein strenger Maßstab anzulegen.

Wie verhalte ich mich, wenn die Region während der Dienstreise zum Risikogebiet/Virusvariantengebiet/Hochinzidenzgebiet wird?

Sollte die Region während der Dienstreise zum Risikogebiet/Virusvariantengebiet/Hochinzidenzgebiet erklärt werden, ist die Dienstreise schnellstmöglich abzubrechen und zurückzukehren. Reiserückkehrende aus diesen Gebieten sind verpflichtet. die Regelungen zu Quarantäne, Anmelde- und Testpflicht gem. der aktuellen Coronaeinreiseverordnung zu beachten.

NEU: Gibt es Ausnahmen für Dienstreisen, die in Risikogebiete führen würden?

Für folgende, zwingend erforderliche Dienstreisen in Risikogebiete sowie für Geimpfte und Genesene kann ab sofort eine Ausnahmegenehmigung vom Dienstreiseverbot erteilt werden:

  • Zwingend erforderliche Dienstreisen/Forschungsreisen zum Zwecke des fristgerechten Abschlusses von Promotions- und Habilitationsverfahren
  • Zwingend erforderliche Dienstreisen zum Zwecke des Transports und der Installation von technischen Gerätschaften sowie der notwendigen Erhebung von messtechnischen Daten
  • Zwingend erforderliche Dienstreisen zum Abschluss von Forschungsprojekten
  • Zwingend erforderliche Dienstreisen, ohne die die Aufrechterhaltung übergeordneter Kooperationen gefährdet ist

 

Geimpfte und Genesene können ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung für eine Dienstreise in ein Risikogebiet erhalten. Dafür haben Geimpfte ihren vollständigen Impfschutz nachzuweisen. Zwischen letzter Impfung und Reisebeginn müssen 14 Tage liegen. Genesene Reisende haben einen Nachweis über einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der zum Zeitpunkt der Dienstreise mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, vorzulegen.

Dienstreisen in Virusvariantengebiete oder Hochinzidenzgebiete sind weiterhin verboten.

Die Einordnung des Anliegens und die Entscheidung über die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung trifft das Dekanat, bzw. die Leitung der Serviceeinheit und ist zu dokumentieren. Bitte die Ausnahmegenehmigung bei der Beantragung der Dienstreise einreichen bzw. im SAP Portal hochladen. Die Gruppe der Reisenden sollte möglichst klein gehalten werden. Die Dienstreisenden bestätigen vor Beginn der Dienstreise, dass sie sich über die Hygiene-Regeln sowie über alle behördlichen Maßnahmen vor Ort, insbesondere die Einreiseregelungen, informiert haben. Zudem ist die Dienstreise zeitlich auf das notwendige Maß zu beschränken und liegt im beiderseitigen Einverständnis und Interesse.

Eine entsprechende Belehrung erfolgt durch die Reisekostenstelle.

Sollte die Region während der genehmigten Dienstreise zum Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet erklärt werden, ist die Dienstreise schnellstmöglich abzubrechen und zurückzukehren. Reiserückkehrende aus diesen Gebieten sind verpflichtet, die Regelungen zu Quarantäne, Anmelde- und Testpflicht gem. der aktuellen Coronaeinreiseverordnung zu beachten.

Gilt meine Allgemeine Dienstreisegenehmigung noch?

Bereits vor dem Dienstreiseverbot erteilte Allgemeine Dienstreisegenehmigungen gelten nur für innerdeutsche Dienstreisen wieder. Alle internationalen Reisen sind unter den o. g. Bedingungen einzeln zu beantragen.

Beantragung von Kinderkrankentagen bzw. „Kinderbetreuungstagen"

Das Kinderkrankengeld soll es berufstätigen Eltern ermöglichen, Lohnausfälle durch die häusliche Betreuung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Aufgrund der besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie wird dieser Anspruch für 2021 ausgeweitet: Er besteht nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird.

Die genauen Regelungen

Britta Oppermann | Stand: 27.4.2021

Das Kinderkrankengeld soll es berufstätigen Eltern ermöglichen, Lohnausfälle durch die häusliche Betreuung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Aufgrund der besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie wird dieser Anspruch für 2021 ausgeweitet: Er besteht nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird. Etwa weil die Schule oder die Kita pandemiebedingt geschlossen ist, einzelne Klassen oder Kitagruppen in Quarantäne sind oder wenn die Einrichtung zwar noch offen ist, die Behörden aber die Präsenzpflicht ausgesetzt haben oder die Eltern aufgefordert sind, ihre Kinder pandemiebedingt möglichst zu Hause zu betreuen.

Wer hat Anspruch?

  • Anspruchsberechtigt sind gesetzlich krankenversicherte berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraus­setzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.
  • Nicht gesetzlich Versicherte wie Selbständige und Freiberufler, sonstige Privatversicherte und freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Kinderkrankengeld sowie gesetzlich Versicherte mit privat versichertem Kind sind durch die Regelungen des Bundes leider nicht anspruchsberechtigt. Hier sorgt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen dafür, dass diese Lücke geschlossen wird. Für Personengruppen, die keinen Anspruch auf Kinderkranken­geld gem. § 45 SGB V oder vergleichbare Leistungen haben, wurde ein besonderes Programm zur „Betreuungsentschädigung“ geschaffen. Anspruchsvoraussetzung ist, dass ein Kind unter 12 Jahren häuslich betreut wird. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, ist unschädlich.
  • Beamt*innen kann zur Betreuung eines Kindes bei Erkrankungen oder pandemiebedingten Zugangseinschränkungen zum Betreuungsangebot Urlaub gewährt werden, soweit keine andere im Haushalt lebende Person zur Betreuung zur Verfügung steht und dienstliche Gründe nicht entgegenstehen.

Wie viele Kinderkranken- bzw. Kinderbetreuungstage stehen den Familien zu?

Elternteile, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 30 statt 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 60 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende insgesamt einen Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage.

  • Nicht gesetzlich Versicherte wie Selbständige und Freiberufler, sonstige Privatversicherte und freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Kinderkrankengeld sowie gesetzlich Versicherte mit privat versichertem Kind können bis zu 10 Tage Verdienstausfallsentschädi­gung pro Kind (bei Alleinerziehenden 20 Tage) beantragen.
  • Beamt*innen stehen für jedes Kind, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, im Kalenderjahr 30 Tage zu. Für Alleinstehende erhöht sich die Anzahl auf 60 Tage/Kind. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage bzw. Alleinerziehende auf maximal 130 Arbeitstage. Diese Regelung gilt ohne Berücksichtigung der Jahresarbeitsentgeltgrenze.

Dürfen die Eltern den kompletten Anspruch für Schul-/Kitaschließungen verwenden?

Ja. Die Tage können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes verwendet werden als auch für die Betreuung, weil die Schule oder Kita geschlossen, die Präsenzpflicht aufge­hoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.
Was gilt, wenn die Eltern neben der Kinderbetreuung im Home-Office arbeiten könnten?

Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die geschuldete Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte.

Wie hoch ist das Kinderkrankengeld?

Wie bisher beträgt das Kinderkrankengeld für gesetzlich Krankenversicherte bis zu 90 Prozent des entfallenen Nettoarbeitslohns.

Für nicht gesetzlich Krankenversicherte orientiert sich der Tagessatz an den Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz und beträgt pauschal 92 Euro.

Bei Beamt*innen wird der Urlaub unter Fortzahlung der Besoldung gewährt.

Wie informiere ich innerhalb der UDE?

Bitte reichen Sie im Falle einer Erkrankung Ihres Kindes wie bisher einen Urlaubsantrag sowie eine Kopie des Attests Ihres erkrankten Kindes ein. Das Original ist für Ihre Krankenkasse bestimmt.

Für den Fall der Betreuung Ihres (gesunden) Kindes reichen Sie bitte mit dem Urlaubsantrag eine Kopie der Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung ein. Senden Sie diese Anträge bitte an die zustän­digen Krankensachbearbeiter*innen bzw. an das Postfach krankmeldung@uni-due.de.

Wie und wo wird das Geld beantragt?

  • Gesetzlich krankenversicherte Eltern beantragen das Kinderkrankengeld bei ihren Krankenkassen und weisen auf geeignete Weise nach, dass die Einrichtung geschlossen ist oder nicht besucht wird. Die Krankenkasse kann die Vorlage einer Bescheinigung der Einrichtung oder der Schule verlangen.
  • Nicht gesetzlich Krankenversicherte können Anträge ab Februar 2021 bei den Bezirksregierungen stellen. Das genaue Verfahren ist derzeit noch nicht bekannt.

Besteht parallel Anspruch auf Lohnersatzleistungen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes?

Nein, wenn ein Elternteil Kinderkrankengeld beansprucht, ruht in dieser Zeit für beide Elternteile der Anspruch nach §56 des Infektionsschutzgesetzes.

Ab wann gilt die Regelung?

Alle genannten Regelungen gelten rückwirkend ab dem 5. Januar 2021.

Weitere Informationen zum erweiterten Kinderkrankengeld erhalten Sie auf der Seite des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Hygienehinweise

Aufsteller und Poster mit allgemeinen Hygienehinweisen können im Universitätsdruckzentrum bestellt werden.

Beschilderung

Vorlagen zur Beschilderung finden Sie auf unserer Downloadseite.

Hygieneschutzwände

Für Bereiche mit Publikumsverkehr kann die Betriebsschreinerei Hygieneschutzwände erstellen. (Stefan Nannke, Tel.: +49 (0)201 18 32583, stefan.nannke@uni-due.de)