Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

10. CAR-Symposium am 2./3. Februar

Autobranche diskutiert über Elektromobilität und Wachstum

[08.01.2010] Wie wird das Jahr 2010 für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer? Wohin gehen Forschung und Entwicklung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des 10. Internationalen CAR-Symposiums, zu dem Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen am 2. und 3. Februar in den Bochumer RuhrCongress lädt. Zum traditionellen Branchentreffen inklusive einer Recruiting-Messe für Studierende werden 800 Teilnehmer und namhafte Experten aus aller Welt erwartet. Unter den über 70 angemeldeten Unternehmen sind alle großen Automobilhersteller sowie Zulieferer. Es geht vor allem um zwei große Themen: Wachstum und Elektromobilität.

„Lehren aus der Krise – Weichenstellungen für zukünftigen Erfolg“, so ist das diesjährige CAR-Symposiums betitelt. Hauptredner bei den Podiumsdiskussionen und Vorträgen sind der Vorstandsvorsitzende der Benteler AG, Hubertus Benteler, der Entwicklungsvorstand der Daimler AG, Dr. Thomas Weber, Porsche SE Vorstandsmitglied Thomas Edig sowie der Ford Europa Entwicklungschef, Dr. Franz Josef Laermann, sowie Frank Weber, Projektleiter Opel Ampera und Vice President, Product & Business Planning, Adam Opel GmbH.

In Fachausstellungen und zwölf Workshops geht es um alle Bereiche des Automobilbaus und der Zulieferindustrie: Antriebe und Mobilitätskonzepte, Marketing und Vertrieb, Prozess- und Kostenmanagement, Werkstoffe und Leichtbau, CO2 und Sicherheit oder Standortvorteile. Die Symposiumsteilnehmer können mit Branchenkollegen und Experten darüber diskutieren, wie organisches Unternehmenswachstum beschleunigt werden kann, wann sich Unternehmenszuläufe lohnen, welche rechtlichen Fallstricke es hierbei gibt oder zu welchen Bedingungen Banken Firmenkäufe finanzieren.

Großes Wachstumspotenzial hat das Elektroauto. Es ist deshalb das zweite Schwerpunktthema des Branchentreffens. Neben dem Hauptpartner des CAR-Symposiums T-Systems berichten u.a. BMW, Ford, VW, RWE, Tyco Electronics und diverse Mittelständler wie die systaic AG über ihre Projekte.

Welche Möglichkeiten sich Unternehmen der Automobilindustrie und der Stromwirtschaft bieten, können die Konferenzteilnehmer außerdem aus erster Hand erfahren: Auch das 15-Millionen-Euro-Großprojekt zur Elektromobilität von Ford, der Uni Duisburg-Essen, der Rheinenergie AG und der Stadt Köln wird vorgestellt. Zusätzlich informiert die NRW-Bank über neue Fördermöglichkeiten für Unternehmen, die in Elektromobilität investieren wollen.

Die Teilnahme am CAR-Symposium ist kostenpflichtig (476 bzw. 535,50 Euro). Das komplette Programm und Details zur Anmeldung stehen im Netz unter http://www.uni-due.de/car/car_10.php.

Kostenlos für Studierende aller Hochschulen ist die größte Recruiting-Messe der Automobilwirtschaft „CAR-connects“ am 2. Februar. Alle deutschen Autobauer von Audi über Mercedes bis Volkswagen, dazu wichtige Importeure, Zulieferer und Dienstleister stellen sich und Karrieremöglichkeiten vor. Eine verbindliche Anmeldung unter http://www.uni-due.de/car/karriere.php ist erforderlich.

Journalisten, die sich akkreditieren möchten, schicken eine E-Mail an ferdinand.dudenhoeffer@uni-due.de


Weitere Informationen: Jan Wortberg, CAR, Tel. 0203/379-1111, jan.wortberg@uni-due.de, http://www.uni-due.de/car/

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429