Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

An-Institut feiert 30-jähriges Bestehen

Lebensnahe Sozialwissenschaften

[19.10.2010] Kulturelle Angebote für Zuwanderer, sozialer Wandel oder Kriminalität und Sicherheit – die Forschungspalette des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) ist bunt. Und das seit drei Jahrzehnten: Dieses Jubiläum feiert das An-Institut der Universität Duisburg-Essen am 27. Oktober um 15 Uhr im Mercatorhaus am Campus Duisburg.

Strukturwandel und Globalisierung stellen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft vor neue Herausforderungen. Das RISP analysiert diese Entwicklung und unterstützt durch Beratung und Weiterbildung. Es hat zudem eine aktive Rolle im Wissenschaftsforum Ruhr übernommen.

Das führende sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut im Land beschäftigt rund 30 Mitarbeiter. Die unabhängige Einrichtung arbeitet ohne Sockelfinanzierung auf der Basis von projektbezogenen Drittmitteln. Aktuell liegt der Auftragsbestand bei über 1,5 Mio. Euro. Im Antragsverfahren befinden sich weitere Projekte mit einem Gesamtvolumen gleicher Größenordnung.

„30 Jahre sozialwissenschaftliche Forschung – im Wandel und für den Wandel. Bis heute begleiten wir praxisnah gesellschaftliche Modernisierungsprozesse, regional, bundesweit und global“, sagt Prof. Dr. Dieter Grunow, Geschäftsführender Direktor des RISP. In seinem Festvortrag wird er auf die 30-jährige Geschichte des Instituts zurückblicken. 1980 wurde es von Duisburger Sozialwissenschaftlern und Vertretern der Stadt gegründet und erhielt drei Jahre später den Status eines An-Instituts.

Zu den Referenten der Jubiläumsfeier gehört auch Prof. Dr. Frank Nullmeier von der Universität Bremen. Er informiert über Drittmittelforschung zwischen Wissenschaft und Politik. Aktuelle RISP-Projekte stellt anschließend der Wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange vor. Sie werden in folgenden Bereichen bearbeitet:
• Politik, Bürger und Verwaltung
• Arbeit und Wirtschaft
• Kultur, Medien und Interkulturelle Kommunikation
• Sicherheit, Kriminalität und Polizei

In diesen Arbeitsfeldern gibt es derzeit sieben Forschungsgruppen mit teilweise gemeinsamen Projekten. Durch die flexible Struktur können die Teams schnell auf neue Problemlagen oder Themen reagieren und dabei die Synergien zwischen den Gruppen nutzen.

Weitere Informationen: http://risp.uni-due.de/
RISP, Tel. 0203/28099-0, risp@uni-due.de

Redaktion: Katrin Braun, Tel. 0203/379-1488