Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Prorektor Prof. Jörg Schröder (l.) und Sparkassenchef Hans Marz (re.) gratulieren Dr. Kim Lauenroth (2.v.l.), Dr. Michaela Meyer (Mitte) und Dr. Benedikt Frank. Foto: Sparkasse Essen ©
Prorektor Prof. Jörg Schröder (l.) und Sparkassenchef Hans Marz (re.) gratulieren Dr. Kim Lauenroth (2.v.l.), Dr. Michaela Meyer (Mitte) und Dr. Benedikt Frank. Foto: Sparkasse Essen ©

Sparkasse Essen zeichnet drei Nachwuchsforscher aus

Wissenschaftspreise verliehen

[15.12.2011] „Summa cum laude“ gab es für ihre Promotionen, höchstes Lob bekamen die drei Nachwuchsforscher Dr. Michaela Meyer (Geisteswissenschaften), Dr. Kim Lauenroth (Wirtschaftswissenschaften) und Dr. Benedikt Frank (Medizin) nun auch von anderer Seite: Vor rund 100 anwesenden Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik verlieh ihnen die Sparkasse Essen die Wissenschaftspreise ihres Hauses.

„Wir loben die Preise seit 22 Jahren aus, um auf Spitzenleistungen der jungen Wissenschaftler an unserer Universität aufmerksam zu machen“, betonte Hans Martz, Vorstandsvorsitzendender der Sparkasse. Gemeinsam mit UDE-Prorektor Prof. Dr. Jörg Schröder übergab er den Dreien die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Auszeichnungen.

Die in Essen geborene Michaela Meyer promovierte zum Thema: „Erzählte Psychoanalyse. ´Die Wende nach innen` in der modernen Literatur, dargestellt anhand ausgewählter Texte von Stefan Zweig, John Davys Beresford und May Sinclair.“ Ihr Laudator, Prof. Dr. Erhard Reckwitz, erläuterte: „Es ist eine hervorragende Arbeit, die gestützt auf moderne Erzähltheorie und Psychoanalyse, einen neuen Zugang zum psychologischen Realismus, einer literarischen Strömung der frühen Moderne, eröffnet. Zweig, Sinclair und Beresford arbeiten mit Erzähltechniken, die in besonderer Weise den Blick des Lesers auf das lenken, was in ihren Romanfiguren geschieht.“

Der in Hamm geborene Kim Lauenroth verfasste seine Arbeit zum Thema „Konsistenzprüfung von Domänenanforderungsspezifikationen“. Sein Laudator, Prof. Dr. Klaus Pohl: „Diese ausgezeichnete Arbeit beschäftigt sich mit einem Ansatz für die Qualitätssicherung in der Software-Produktlinienentwicklung. Software-Produktlinien ermöglichen es gleichartige softwareintensive Produkte in hoher Qualität, kurzer Zeit und mit geringen Kosten zu entwickeln. Sie sind daher für die Industrie besonders interessant und werden unter anderem für die Software in PKWs und in Mobiltelefonen eingesetzt. Dr. Lauenroth hat zur Qualitätssicherung der Produkte einer Produktlinie ein Verfahren erarbeitet, das die Erkennung möglicher Fehler im Zusammenspiel von Funktionen frühzeitig unterstützt.“

Der gebürtige Essener Benedikt Frank legte eine experimentelle Doktorarbeit aus dem Bereich der klinischen Neurowissenschaften vor: „Sprachliche und räumlich-visuelle Funktionen bei Kindern und Jugendlichen mit akuten operativen Läsionen des Kleinhirns.“ Seine Laudatorin, Prof. Dr. Dagmar Timmann-Braun:„Die Ergebnisse zeigen, dass der Einfluss des Kleinhirns auf kognitive Prozesse im klinischen Alltag insgesamt nur gering ist. Das heißt, bei Kindern und Jugendlichen, die am Kleinhirn operiert worden sind, zeigen sich insgesamt nur wenige kognitive Auffälligkeiten. Die motorischen Probleme stehen im Vordergrund. Die Ergebnisse sind wichtig, um die klinische Relevanz der neueren Befunde zu Kleinhirn und Kognition einordnen zu können.“


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