Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Nicolai Dose. Foto: Preuß/UDE-Pressestelle ©
Prof. Dr. Nicolai Dose. Foto: Preuß/UDE-Pressestelle ©

Personalwechsel und neue Aufgabenfelder

Neue Chefetage im RISP

[06.02.2012] Mit Prof. Dr. Nicolai Dose (53) hat das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen neuen Geschäftsführenden Direktor. Der Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft wurde im vergangenen Jahr an die UDE berufen.

Auch inhaltlich soll das RISP neu aufgestellt werden. Dose: „Natürlich will ich nicht alles umkrempeln. In der mehr als 30-jährigen Instituts-Geschichte hat sich Vieles bewährt.“ Hochkompetent ist das RISP zum Beispiel in den Bereichen der Migrationsforschung und interkulturellen Kommunikation, der Weiterbildung, der Gender- und Gleichstellungsforschung oder der Klimawandelfolgen für die lokale Governance.

Es sollen aber zwei neue Bereiche hinzukommen. Prof. Dose etwa bringt seine Aktivitäten zur Analyse von Gesetzgebungsvorhaben in das Institut ein. Derzeit beurteilt er zum Beispiel die Vorschläge zur Eindämmung der Finanzkrise. Dose: „Es geht darum, die Gesetzesqualität zu verbessern. Das ist nötig und möglich.“ Mit seinem interdisziplinären Verfahren können Gesetzesfolgen zügig und aussagekräftig abgeschätzt werden. Im Gegensatz zu anderen Modellen werden dabei auch die politischen Kräfteverhältnisse mit einbezogen. Künftig können auch aktuelle Gesetzgebungsvorhaben analysiert werden, wenn dies als Dienstleistung nachgefragt wird.

Der bisherige RISP-Chef, Prof. Dr. Dieter Grunow, wird in neuer Funktion künftig den internationalen Austausch intensivieren vor allem bei Problemen mit der Verwaltungsmodernisierung. Derzeit werden vor allem die China-Kontakte weiter ausgebaut bis hin zu einer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit universitätsnahen chinesischen Forschungsinstituten.

Die interne Koordination im RISP obliegt weiterhin Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange. Neu in den Vorstand gewählt wurde Burkhard Beyersdorff als Vertreter der Stadt Duisburg, zu der das RISP traditionell enge Kontakte pflegt. Dose: „Bei aller internationaler Offenheit drückt sich hier unsere lokale und regionale Verwurzelung aus.“

Weitere Informationen:
http://www.risp-duisburg.de/
• Prof. Dr. Nicolai Dose, Tel. 0203/379-2012, nicolai.dose@uni-due.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430


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