Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

[VERANSTALTUNG ABGESAGT]

Luthers Erbe

[11.04.2017] Die Reformation – ein Thema von gestern? Keinesfalls! Wie aktuell auch noch nach 500 Jahren die Auswirkungen der konfessionellen Spaltung sind, zeigt eine Lehrerfortbildung des Instituts für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) und der Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 22. Mai im Ruhr Museum.

1517 leitete Martin Luther mit seinen 95 kritischen Thesen die Reformationsgeschichte ein – und beeinflusste damit weit über die Grenzen Wittenbergs hinaus die religiöse, politische und kulturelle Entwicklung enorm. Wie sich der Niederrhein und die Ruhrregion im Laufe der Reformation verändert haben, ist ebenso Vortragsthema wie die Reformation(en) in der Geschichtskultur aus aktueller konfessioneller und europäischer Perspektive.

Eine Brücke zur heutigen Zeit schlagen die angebotenen Workshops: Unter dem Motto „One Nation under God“ stellen die Referenten das protestantische Gedankengut der amerikanischen Gesellschaft in den Blickpunkt. Mit der Frage, welche Bedeutung die Glaubensflüchtlinge für die aufnehmenden Regionen haben, befasst sich der zweite Workshop.

Das InKuR bietet die Lehrerfortbildung zusammen mit dem Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte im Ruhr Museum auf Zollverein in Essen an. Anmeldungen sind bis zum 5. Mai möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.uni-due.de/inkur/projekte.php
Erika Büttgenbach, Tel. 0201/183-6955, erika.buettgenbach@uni-due.de;
Simone Frank, Tel. 0201/183-6959, simone.frank@uni-due.de

Redaktion: Cathrin Becker, Tel. 0203/379-1488