Rahmenbedingungen:

Nach der Fusion befand sich das Fach in einer sehr schwierigen Situation. Im Gegensatz zu Duisburg gab es an der ehemaligen Universität Essen keine Romanistik. Dort befand sich zwar ein gewisser Grundbestand, der aber in keiner Weise dem Bedarf des nunmehr in Essen angesiedelten Faches entsprach. Besonders große Lücken waren in der Hispanistik zu füllen.

Zahlreiche Umstellungen, Buchspenden und ein beträchtlicher Zuwachs durch Kauf seit 2005 haben die Situation am Campus Essen deutlich gemildert, wenngleich der größere Teil des Fachbestandes, nicht zuletzt aus Raumgründen, immer noch in Duisburg steht.

Grundsätzlich richtet sich der Bestand an Büchern, Zeitschriften und Datenbanken für das Fach Romanistik nach den Anforderungen des Faches für Lehre, Forschung und Studium an unserer Hochschule.

Auf Veränderungen im Fach und in den Studiengängen wird flexibel reagiert.

Schwerpunktmäßig wird gekauft:
  • Lehrbücher, Sprachkurse, Studienliteratur in der französischen und spanischen Philologie
  • vieles davon in Mehrfachexemplaren für die Lehrbuchsammlung
  • Nachschlagewerke
  • Werke von Dozenten der Hochschule
Regelmäßig und in breiter Auswahl werden angeschafft:
  • Textausgaben
  • grundlegende Forschungsliteratur zur gesamten Romanistik, zur Galloromanistik und zur Hispanistik
  • Monografien zu den Lehr- und Forschungsschwerpunkten der Dozenten
Eine differenzierte Auswahl sollte erfolgen bei:
  • Literatur zur Italianistik und - noch strenger - zur Lusitanistik (Portugiesisch, Brasilianisch), zur rumänischen Philologie sowie zu "kleineren" romanischen Sprachen wie Rätoromanisch, Galicisch, Katalanisch
Folgende Literatur sollte jährlich auf weitere Notwendigkeit geprüft werden:
  • laufende Zeitschriften
  • Datenbanken
Empfehlungen zur Aufteilung der Mittel:
  • Zeitschriften und Fortsetzungen 40%
  • Monographien 60%