Darstellung von Gebäuden auf dem Essener Campus im Comic-Stil verfremdet und orange eingefärbt.
© UDE

Orange the world

Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

  • 24.11.2025

Die Universität Duisburg-Essen beteiligt sich traditionell an der weltweiten Kampagne "Orange the world" und macht Gewalt gegen Frauen auf den Campi und in einem Online-Vortrag sichtbar.

Über den gesamten Aktionszeitraum vom 25.11. (Internationaler Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen) bis zum 10.12. (Tag der Menschenrechte) werden wie im letzten Jahr an beiden UDE-Campi orangefarbene Fahnen gehisst. Zusammen mit den orangefarbenen Bänken, die im letzten Jahr am Orange Day in Kooperation mit den Essener Frauenserviceclubs Soroptimist International und ZONTA auf dem Campus aufgestellt wurden, setzen sie ein sichtbares Zeichen zur Ächtung gegen Gewalt an Frauen.

Wer in diesen Tagen in den Mensen oder Cafeterien isst, bekommt eine besondere Brötchentüte in die Hand. In Kooperation mit der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen (LaKoF NRW), den Zentralen Gleichstellungsbeauftragten und dem Studierendenwerk verteilt die UDE 3.000 Tüten mit dem Satz „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“. Aufgedruckt sind außerdem der stille Hilferuf und die Nummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“. So landet eine Einladung zum Hinsehen dort, wo viele Menschen täglich vorbeikommen – beim Essen, im Gespräch, zwischen Vorlesung und Arbeit.

Darüber hinaus lädt die LaKoF NRW zur digitalen Vortragsreihe ein: In sieben digitalen/hybriden Vorträgen werden unterschiedliche Facetten des Problems aufgegriffen. Thema sind unter anderem misogyne Online-Subkulturen, finanzielle Gewalt gegen Frauen, digitale Gewalt von Dickpics bis Deepfakes, häusliche Gewalt im Familienrecht, Incels sowie Fragen von Konsens, Schutz und Lust.

Die Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der UDE organisieren und finanzieren einen der sieben Beiträge: Am Donnerstag, 27. November, von 14 bis 15.30 Uhr spricht Dr. Sandra Schwark über Bystander Interventionen bei sexueller Belästigung: Wie können Umstehende bedrohliche Situationen erkennen und sinnvoll eingreifen? Eine Anmeldung ist auch hier über die Website der LaKof NRW möglich, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Weitere Informationen:
https://lakofnrw.de/themen/orange-days-2025/
Dr. Kristina Spahn und Dr. Eva Willmann, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte, Tel. 0201/18 3-2012/4261 und 0203/37 9-1871,gleichstellungsbeauftragte@uni-due.de

 

Hilfreiche Links zum Thema:
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Beratungslandkarte
„Ist Luisa hier“? Universitätsbibliothek

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