Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Niederländische Studierende der „Sozialen Arbeit“ zu Gast

Voneinander lernen

[01.09.2009] Mit vernachlässigten Stadtteilen und schwierigen Sozialstrukturen in Wohnvierteln haben alle europäischen Länder zu kämpfen. Wie man die Probleme angeht, ist allerdings unterschiedlich. Den Blick auf die Theorie und Praxis Sozialer Arbeit im jeweiligen Nachbarland werfen seit 2007 Studierende der niederländischen Hochschule Leeuwarden und der Bildungswissenschaften der Uni Duisburg-Essen (UDE) in einem Austauschprogramm. Nach dem Besuch in der Provinzhauptstadt Frieslands empfangen die UDE-Studierenden und -Dozenten vom 7. bis 11. September nun ihre holländischen Kommilitonen bzw. Kollegen. Dabei besuchen sie unter anderem die Stadtteilprojekte Katernberg, Altendorf und Bergmannsfeld/Hörsterfeld.

„In diesen Stadtvierteln leisten die Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit ihre praktischen Seminaranteile ab. Sie stellen sie ihren Gästen deshalb auch selbst vor“, sagt Dozent Dr. Oliver Fehren vom Uni-Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB). „Ziel des Austauschprogramms ist einerseits zu zeigen, wie in anderen Ländern die Arbeit in Problemvierteln aussieht. Damit stoßen wir auch lebhafte Diskussionen zum Theorie-Praxis Transfer und zur Ausbildung an der Uni an. Andererseits lernen die Studierenden, was die Internationalisierung der Wissenschaften mit sich bringt. Das heißt auch, dass auf Englisch diskutiert wird.“

Die UDE-Studierenden haben ein ehrgeiziges Programm auf die Beine gestellt. Sie führen ihre Gäste nicht nur durch die Stadtteile, sondern referieren über wohlfahrtsstaatliche Voraussetzungen, Sozialraumorientierung und Stadtteilentwicklung. Außerdem treffen sie mit Experten aus Lokalpolitik und -verwaltung zusammen.

Das grenzüberschreitende Projekt wird in diesem Jahr durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt.

Weitere Informationen: Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB), Dr. Oliver Fehren, Tel. 0201/43764-22, oliver.fehren@uni-due.de;
Paul Hendricksen, Tel. 0201 / 43764-17, paul.hendricksen@uni-due.de

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429

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