Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Mit gemeinsamem Zeitfenster zum Erfolg

Fast alle Studienplätze zügig vergeben

[16.03.2010] Zweimal jährlich kann man sich auf zulassungsbeschränkte Studiengänge an den Universitäten bewerben. Das nutzen immer mehr Studierende und versuchen es dabei gleichzeitig an verschiedenen Unis und für mehrere Fächer. Die zeitnahe Verteilung der vorhandenen Plätze ist deshalb eine echte Herausforderung für die Studierendensekretariate.

Dies ist im vergangenen Wintersemester dennoch außerordentlich gut gelungen, weil die Zulassungsbescheide terminlich koordiniert versendet wurden. Das vermelden jetzt die Leiter von Uni-Studierendensekretariaten, die sich zur „Initiative koordinierte Hochschulzulassung“ zusammengeschlossen haben. Dazu zählen neben der Universität Duisburg-Essen (UDE) u.a. auch die Unis Hamburg, München (LMU), Kiel, Mainz, Wuppertal, Bonn und Paderborn, Münster oder auch Berlin (FU).

Welche Uni nimmt mich?

Der Vorteil ist, dass die Studierenden schnell darüber informiert sind, an welcher der Hochschule ihrer Wahl sie einen Studienplatz erhalten haben, und sie sich dort dann zeitnah und verbindlich einschreiben können. Generell ist es in mehr als 90 Prozent gelungen, die Studienplätze schon im ersten Verfahrensschritt erfolgreich zu vergeben. Auch für das kommende Wintersemester soll es wieder einen abgestimmten Terminplan geben. Zusätzlich sollen weitere Hochschulen für die Initiative gewonnen werden.

Im vergangenen Wintersemester musste an der UDE beispielsweise nur noch in 19 von 39 zulassungsbeschränkten Studiengängen ein Nachrückverfahren eingeleitet werden. Im Vorjahr war dies noch für 25 Studiengänge (von 33 insgesamt) nötig. Außerdem sank die Zahl der anschließend noch im Losverfahren zu verteilenden Studienplätze im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel. Ludwig Ciesielski, Leiter des Bereichs Einschreibungs- und Prüfungswesen an der UDE: „Diese Zahlen belegen, dass sich die koordinierte Terminabsprache auch für unsere Studierenden auf jeden Fall bewährt hat.“

Weitere Informationen: Ludwig Ciesielski, Tel. 0201/183-4006, ludwig.ciesielski@uni-due.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430