Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

v.l.: Jörn Tebbel, Dekan Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Dr. Andreas Reichert, Diemut Schilling, Angelika Rüttgers, Dr. Stephan Muschick, Werner Schmitt
v.l.: Jörn Tebbel, Dekan Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Dr. Andreas Reichert, Diemut Schilling, Angelika Rüttgers, Dr. Stephan Muschick, Werner Schmitt

MUS-E-Labor macht Energie sichtbar

Kinder wissen MUS-E

[22.03.2010] Die Brehm-Insel in Essen-Werden wird vom 17. Mai bis zum 15. August 2010 zum MUS-E Labor. Hier kann man erleben, was passiert, wenn Kunst auf (Natur-)Wissenschaft trifft. Zusammen mit MUS-E Künstlern unterschiedlicher Sparten und Physikern der Universität Duisburg-Essen haben bisher schon rund 1.000 Schüler aus 44 Schulen in NRW künstlerisch zum Thema: „Energie - Kunst trifft Wissenschaft“ gearbeitet und gemeinsam Energie-Skulpturen erschaffen.

Ab dem 17. Mai stehen diese Energie-Skulpturen, die für die unterschiedlichen Formen und Funktionen von Energie stehen, im Mittelpunkt. Workshops, Führungen sowie interaktive Versuche geben den Besuchern auf der Brehm-Insel Gelegenheit, sich am Dialog von Kunst und Wissenschaft zu beteiligen, und das MUS-E Labor mitzugestalten. Die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland hat dieses künstlerische Experiment mit Unterstützung der Universität Duisburg-Essen konzipiert. Das MUS-E Labor ist ein Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010, ermöglicht durch den Hauptsponsor RWE AG.

Dr. Stephan Muschick, Leiter Bürgerschaftliches Engagement des Hauptsponsors RWE AG, freut sich auf das Energie-Projekt: „Das MUSE-Labor wird bei den Kindern große Kräfte und viel positive Energie freisetzen. Zudem leistet es durch seine starke integrative Wirkung einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Dies ist wesentliches Anliegen von RWE, denn nur in einem stabilen Umfeld können Unternehmen erfolgreich sein."

Wie wird aus Strom Wärme?

Auch naturwissenschaftliche Aspekte werden den Schülern beim Arbeiten für das MUS-E Labor anschaulich gemacht, so Dr. Andreas Reichert, Physiker der Universität Duisburg-Essen: „Interessant sind zum Beispiel die Wege zwischen den Kunstwerken, die für den spannenden Prozess der Energieumwandlung stehen. Wie wird aus Strom Wärme? Wie kann man die Wasserenergie in Stauseen nutzen? Was hat Strom mit Magnetismus zu tun? Die Visualisierungen bieten Anknüpfungspunkte für ein Netz aus phantastischen Effekten.“

Angelika Rüttgers begrüßte das Projekt als Schirmherrin für MUS-ENRW: „Ich freue mich sehr, dass das MUS-E Programm in Form des MUS-E Labors bei Ruhr.2010 vertreten ist. Ich engagiere mich für MUS-E als eines der erfolgreichsten Bildungsprogramme in Nordrhein Westfalen, da es die kreative Ausdrucksfähigkeit von Kindern stärkt und im Rahmen des MUS-E Labors ihren Horizont im Hinblick auf die Berührungspunkte von Kunst und Physikerweitert.“ Das MUS-E LABOR „Energie -Kunst trifft Wissenschaft“ ist ein Projekt der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland, an dem rund 1000 Schüler aus 44 Schulen aus NRW teilnehmen. Unterstützt werden sie dabei von vierAusbildungsbetrieben der RWE AG sowie der Stadt Essen.

MUS-E ist das künstlerische Programm für Schulen in Europa der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland. Dieses fördert und stärkt Kinder in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit, Kreativität, sozialen Kompetenz und künstlerischen Ausdruckskraft. Bei MUS-E tanzen, inszenieren, musizieren und gestalten bundesweit 18.000 Schüler unter der Anleitung von 263 Künstlern in 166 Schulen. Lehrerinnen und Lehrer werden ausdrücklich in die Arbeit einbezogen. Das Programm läuft über drei Jahre und kann so besonders nachhaltig wirken und zur Entwicklung von Schule beitragen.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr NRW fördert MUS-E seit 1999 im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf-Soziale Stadt“ mit 80 Prozent. Für die restlichen 20 Prozent sucht die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland ständig Förderer.

Weitere Informationen:
Eva Heller, Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland
Tel. 0211/86 20 53-13, 0173/66 35 667, eva.heller@ymsd.de, www.ymsd.de


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