Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Finalist des Wettbewerbs „Mehr als Forschung und Lehre“

Mit Regio-ELF gut im Rennen

[29.11.2010] Mit ihrem Projekt Regio-ELF (Engagement durch Lehre und Forschung für die Region) steht die Universität Duisburg-Essen (UDE) im Finale des Wettbewerbs „Mehr als Forschung und Lehre! Hochschulen in der Gesellschaft“, dem gemeinsamen Förderprogramm von Stifterverband und Stiftung Mercator. Aus den insgesamt 78 Bewerbungen wurden neben der UDE neun weitere deutsche Hochschulen für die Endrunde ausgewählt. Wer das Rennen im Finale macht, wird am 17. und 18. Februar 2011 in Berlin entschieden.

Projektleiter Prof. Dr. Wolfgang Stark: „Mit dem Projekt signalisiert die Uni, dass sie ihre Rolle als aktiver Gestalter der regionalen Zivilgesellschaft annimmt und ihren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten will.“ Im Mittelpunkt des Projekts Regio-ELF steht die Frage, wie die Region durch das Engagement der Uni und ihrer Angehörigen in Lehre und Forschung direkt profitieren kann.

„Regio-ELF“ basiert auf dem breiten Spektrum an Aktivitäten in Lehre und Forschung, mit denen die UDE bereits in der Region verankert ist. Prof. Dr.Wolfgang Stark: „Eine große Rolle spielen dabei Konzepte des Service Learnings und der Gemeinwesen basierten Forschung. Etwa mit Lehrveranstaltungen und Forschungsvorhaben, die ganz konkret auf die Region, ihre Bewohner und deren Herausforderungen zugeschnitten sind. Gemeinsam mit den Betroffenen entwickeln sich neue Formen des kontinuierlichen Dialogs und der Kooperation zum Beispiel im Bereich Stadtentwicklung, Integration, Strukturwandel, Teilhabe an Bildung oder Unterstützungsangebote für den Übergang ins Studium.

Die Bewerbung wird gemeinschaftlich getragen durch das Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung (UNIAKTIV) der UDE und das Prorektorat für Diversity Management. Prorektorin Prof. Dr. Ute Klammer: „Ich sehe die Final-Nominierung auch als Bestätigung, dass wir mit unseren Initiativen im Bereich des Diversity Management bundesweit Modellcharakter haben, sei es mit dem Programm ‚Chance hoch 2‘ - dem Förderprogramm für BildungsaufsteigerInnen, dem Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder dem Projekt UNIAKTIV.“

Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/diversity/Prorektorat.shtml, http://www.uniaktiv.org

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430