Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Crystal McIntosh am Legoland Discovery Centre Duisburg. Foto: privat
Crystal McIntosh am Legoland Discovery Centre Duisburg. Foto: privat

UDE beteiligt sich am Erasmus Mundus-Programm

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[05.03.2012] Eine Zeit im Ausland verbracht zu haben, macht sich im Lebenslauf immer gut. Ein deutscher Uni-Abschluss auch, dachte sich Crystal McIntosh, als sie im letzten Sommer nach einem Masterstudiengang suchte. Wenig später verließ die Südafrikanerin ihre Heimat, um Development and Governance an der UDE zu studieren. Die 22-Jährige ist über Erasmus-Mundus auf die Uni mitten im Ruhrgebiet aufmerksam geworden. Das außereuropäische Mobilitätsprogramm der EU vergibt Stipendien an Wissenschaftler und Studierende, um den Austausch mit Drittstaaten voranzubringen.

Die Zielländer bekommen dabei eigene Förderlinien. So steht etwa „Sapient“ für die Zusammenarbeit mit Südafrika. Sechs Landsleute sind Crystal McIntosh an die UDE gefolgt, vier sind als Wissenschaftler hier, und jeder bildet sich in einer anderen Disziplin weiter. „Erasmus Mundus ist ein sehr sinnvolles Programm – für Studierende und Forscher, um den eigenen Horizont zu erweitern, für Universitäten, um mit außereuropäischen Einrichtungen zu kooperieren“, sagt Petra Günther. Sie leitet das Akademische Auslandsamt an der UDE, das solche Projekte koordiniert und die Gäste ebenso betreut wie die Outgoings, also die Ins-Ausland-Gehenden der eigenen Uni.

Bei Erasmus Mundus für China, das jüngst beendet wurde, kamen zehn Stipendiaten aus der Volksrepublik hierher, fünf Kandidaten schickte die UDE im Gegenzug nach Asien. Auch für den Russland-Austausch, der gerade anläuft, wird es ein Hin und Her geben. Nur für Südafrika hat die EU das Programm einseitig angelegt.

Leben und arbeiten im Ausland – für Crystal McIntosh ist diese Erfahrung jedenfalls unverzichtbar. Deutschland kannte sie bereits von einer Reise und wollte gerne wiederkommen. „Ich genieße es, hier zu studieren, Deutsch zu lernen, im Studentenwohnheim Menschen aus aller Welt zu treffen und Europa zu bereisen“, sagt die junge Frau, die an der Stellenbosch University nahe Kapstadt ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und Recht gemacht hat. Im Herbst wird ihr die UDE das Masterzeugnis in Development and Governance aushändigen. Nach Hause soll es danach aber noch nicht gehen, die Südafrikanerin schmiedet bereits neue Pläne: „Ich möchte gerne ein Praktikum bei einer Entwicklungshilfe-Organisation machen.“ Ihre Wunschregionen: Gambia, Benin oder West-Afrika.


Weitere Informationen: Petra Günther, Tel. 0201/183-2068 oder 0203/379-2445, petra.guenther@uni-due.de

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429


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