Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Theaterprojekt und Wellenkraftwerk bei „Land der Ideen“ erfolgreich

Zwei ausgewählte Orte

[05.04.2012] Die einen üben mit fünf- bis 14-Jährigen selbstgeschriebene Stücke ein, der andere steckt seine Energie in ein System aus Wellen- und Windkraft. Weil beide Projekte der Universität Duisburg-Essen (UDE) gute Beispiele dafür sind, was sich in Deutschland mit Leidenschaft und Kreativität bewegen lässt, werden sie preisgekrönt – als zwei von „365 Orten im Land der Ideen“.

Die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und Wirtschaft zeichnet „Kinder spielen Theater“ am 25. Juni in Essen aus. Es wird von Lehramts-studierenden umgesetzt und von Wolfgang Haupt, Professor für Technologie und Didaktik der Technik, geleitet. Ingenieur Jan Peckolt bekommt seine Auszeichnung am 14. August in Duisburg überreicht. „Nemos“ lautet sein innovatives Konzept, das bereits Wellen geschlagen hat.

Vor 20 Jahren hieß es erstmals: Bühne frei für Mathe, Sprache & Co. Seither sind nahezu 50 kleine Inszenierungen an Schulen in der Region entstanden. Mal geht es um Märchen, mal um Umwelthemen, Toleranz oder das Zusammenleben mit anderen – immer gibt es einen Bezug zum Unterricht. Aus gutem Grund: Die Studierenden wollen nicht so sehr den Spaß am Theaterspielen wecken, sondern Wissen vermitteln und die Sprachfähigkeiten fördern. Vor allem Kinder, die einen Migrationshintergrund haben und/oder eine Förderschule besuchen, profitieren. So auch im kommenden Semester: Ab Ende April sind die Studierenden an drei Essener und einer Bottroper Schule aktiv. Die Theaterstücke drehen sich um „Die große Phantasie“, Gerhard Mercator, den Horizont und die Schöpfungsgeschichte. Noch vor den Sommerferien sollen sie aufgeführt werden.

Erneuerbare Energien und die des Meeres haben Jan Peckolt schon während seines Studiums interessiert. Mit Nemos hat der Wissenschaftliche Mitarbeiter am schiffstechnische Entwicklungszentrum DST ein vielversprechendes Wellenkraftwerk entwickelt, das so funktioniert: In Offshore-Windparks werden 30 Meter lange Schwimmkörper installiert und zum Boden verspannt. Sie richten sich zum Seegang aus und wandeln bis zu 70 Prozent der Wellenenergie in mechanische Energie um, mit der wiederum ein Generator Strom erzeugt. Diese Entwicklung trug Peckolt letztes Jahr den RWE-Zukunftspreis ein. Er hofft, Nemos bis zur Marktreife führen zu können: „Viele technische Risiken müssen aber noch überprüft und ausgeräumt werden“, sagt der UDE-Wissenschaftler.


Weitere Informationen:
„Nemos“: Jan Peckolt, media@peckolt.de, http://www.nemos.org
„Kinder spielen Theater“: Prof. Dr. Wolfgang Haupt, 0201/183-2639, wolfgang.haupt@uni-due.de, http://www.kinderspielentheater.de/
Die beteiligten Schulen sind die drei Grundschulen Leither (Essen), Großenbruch (Essen), Cyriakus (Bottrop) sowie die Realschule Essen-Überruhr.

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429

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