Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Tretbootteam startet bei Regatta in Rostock

Beinharter Wettkampf

[31.07.2012] Es ist plump, schwerfällig und oft sogar undicht – das Otto-normal-Tretboot, wie es derzeit auf Deutschlands Baggerseen herumschippert. Dass es aber auch filigran und wendig geht, zeigt das Tretboot-Team der Universität Duisburg-Essen (UDE). Mit ihrem selbstkonstruierten Rennkatamaran treten die Studierenden bei der Hanse Sail vom 9. bis zum 12. August in Rostock an. Schon jetzt müssen die Beine hart arbeiten.

Bis zu zwölf Knoten schafft die Spezialanfertigung mit dem richtigen Antritt. „Damit hängen wir beim Training sogar Ruderer oder Drachenboote ab“, erzählt Bordcaptain Gero Hösen stolz. Komplett in Eigenregie – so sieht es das Reglement vor – haben die Studierenden am Institut für Schiffstechnik, Meerestechnik und Transportsysteme die Konstruktion immer weiter verfeinert. Jetzt ist es auch dem Namen nach „Close to perfection“.

Trotz starker Konkurrenz hoffen die UDE-Treter deshalb auf einen Treppchenplatz: „Es wird zwar schwierig, die schnellen Rostocker im Gesamtklassement zu schlagen, aber wir setzen auf unsere Stärken“, sagt Hösen. Die liegen in der findigen Bauweise: Im Gegensatz zu den anderen hat das Boot aus Duisburg gleich zwei Antriebspropeller, die unabhängig voneinander agieren, und so das Lenken erleichtern. Die Carbon-Oberfläche lässt es zudem extrem leicht über das Wasser gleiten. Gute Voraussetzungen für drei knifflige Disziplinen: Das UDE-Team will in 100m Sprint, im Slalom und auf der Langstrecke überzeugen.

Seit 1986 können sich Studierende der Schiffstechnik im Tretbootteam engagieren. Ergänzend zur Therorie lernen sie so die praktischen Anwendungsfelder ihres späteren Berufs kennen, können eigenständig planen und z.B. mit High-Tech-Materialien wie Carbon tüfteln. Bei den Wettkämpfen gehen immer vier Beine für die Mannschaft an den Start – so auch im Segelstadion von Rostock. „Energiespeicher sind natürlich nicht erlaubt“, erklärt Hösen, „hier zählt nur pure Muskelkraft.“ Und dafür wird schon kräftig trainiert. Seit vier Wochen heißt es: „Treppe statt Aufzug und Fahrrad statt Bus.“

Weitere Informationen:
http://tretboot.uni-duisburg.de/
Gero Hösen, gero.hoesen@stud.uni-due.de

Redaktion: Carmen Tomlik, Tel. 0203/379-1489

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