Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Ehrengäste und Festredner (© Georg Lukas / KHK)
Ehrengäste und Festredner (© Georg Lukas / KHK)

KHK-Eröffnungsveranstaltung am 30.10.

Leuchtturm im Innenhafen

[30.10.2012] Internationale Gäste, hochrangige Redner inmitten deckenhoher Gemälde und dezenter kammermusikalischer Umrahmung: Feierlich ging es zu bei der Eröffnungsveranstaltung des Käte Hamburger Kollegs „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ (KHK) am 30. Oktober im Museum Küppersmühle am Duisburger Innenhafen.

Mehr als 100 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, und Gesellschaft waren gekommen, um der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu ihrem weit ausstrahlenden Leuchtturmprojekt zu gratulieren. Es ist das zehnte und letzte Käte Hamburger Kolleg, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als internationales geisteswissenschaftliches Forschungskolleg gefördert wird.

Das UDE-Konzept hatte sich als einziges unter 20 eingereichten Vorhaben erfolgreich durchsetzen können und erhält in den kommenden sechs Jahren 13 Mio. Euro. Der zuständige BMBF-Abteilungsleiter, Ulrich Schüller, betonte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung des Themenfelds globaler Kooperation: „Ihre Arbeit ist von größter Bedeutung. Wir alle lernen von ihnen und schauen gespannt auf die kommenden Ergebnisse.“

Zu den Referenten der Auftaktveranstaltung zählten so herausragende Persönlichkeiten wie der ehemalige deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Dr. Gunter Pleuger („Kooperation – Chancen und Grenzen aus der Sicht eines Praktikers“), der Schriftsteller und Orientalist Dr. Navid Kermani oder auch Prof. Dr. Angelika Nußberger, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Das KHK ist ein interdisziplinär zugeschnittenes Zentrum. Bis zu 20 renommierte, internationale GastwissenschaftlerInnen pro Jahr erforschen künftig die Frage, wie globale Kooperation bei der Bewältigung zentraler Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gelingen kann. Mit seiner Arbeit will das KHK Entwürfe zu einer kulturell offenen Weltgesellschaft und einer legitimen Weltpolitik erarbeiten.

Innerhalb des UDE-Forschungsschwerpunkts “Globale Kooperation” gehört der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis sowie der interessierten Öffentlichkeit zum Wesensmerkmal des Kollegs. Beteiligte Institute sind das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) an der UDE und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI).

Weitere Informationen:
http://www.gcr21.org/

Grußwort von Ulrich Schüller, Leiter der „Abteilung 4 – Wissenschaftssystem“ im Bundesforschungsministerium:
http://udue.de/SBcDc

Grußwort von Helmut Dockter, Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium:
http://udue.de/WmhhY

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

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