Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

UDE trauert um emeritierten Krebsforscher

Prof. Manfred F. Rajewsky verstorben

[31.07.2013] Die Universität Duisburg-Essen (UDE) und das Uniklinikum Essen trauern um Prof. Dr. med. Manfred F. Rajewsky, der am 26. Juli mit 79 Jahren verstorben ist. Der Zellbiologe und Krebsforscher war 1975 an die Universität berufen worden und hatte bis zu seiner Emeritierung 1999 hier gelehrt und geforscht. In großem Maße trug er dazu bei zu verstehen, warum und wie sich Tumorerkrankungen entwickeln.

Nach seinem Medizinstudium und der Promotion in Freiburg 1960 arbeitete Manfred F. Rajewsky als Wissenschaftler in London und Stanford und ging dann 1968 an das Max-Planck-Institut für Virusforschung in Tübingen; er habilitierte sich und wurde 1974 Professor an der dortigen Universität. Ein Jahr später folgte er dem Ruf nach Essen, wo er das Institut für Zellbiologie (IFZ) gründete.

Unter seiner Leitung erlangte das IFZ nationales und internationales Ansehen als eine der führenden Einrichtungen der Tumorforschung. Professor Rajewsky erhielt zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Krebspreis für Grundlagenforschung. Er veröffentlichte über 250 wissenschaftliche Publikationen und lehrte als Gastprofessor u.a. an renommierten Universitäten in den USA, Frankreich, China und Japan.

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