Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Ausstellungsposter
Ausstellungsposter

Ausstellungseröffnung zur Begrüßung der neuen ProSALAMANDER-Stipendiaten

Sichtbar machen!

[21.01.2014] 22 neue Stipendiaten wurden jetzt in das ProSALAMANDER-Programm an der Universität Duisburg-Essen (UDE) aufgenommen. Am 28. Januar werden sie feierlich begrüßt (19.30 Uhr, Zentralbibliothek Essen). Gleichzeitig wird die Ausstellung „Sichtbar machen!“ eröffnet, die auf 35 Postern exemplarische Bildungswege ausländischer Akademiker im Ruhrgebiet aufzeigt.

Programm:
Eröffnung: Prof. Dr. Ute Klammer
Grußworte: Oberbürgermeister Reinhard Paß (Essen), Bürgermeister Benno Lensdorf (Duisburg), Klaus-Peter Böttger (Stadtbibliothek Essen), Dr. Cornelia Schu (Stiftung Mercator)
Vortrag: Begabungen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und ihre Verkennung im Bildungsbetrieb (Referent: Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung)
Videovorstellung der neuen ProSALAMANDER-Stipendiaten
Ausstellungseröffnung: Dr. Anna Katharina Jacob (ProSALAMANDER-Projektleiterin)

Beispiele aktueller Stipendiaten:
• Der Diplom-Betriebswirt Alexej Graf (34) aus Kasachstan lebt mit seiner vierköpfigen Familie seit 2003 in Deutschland. Bis zu seinem BWL-Studium an der UDE jobbte er als Lagerarbeiter.
• Die Dipl.-Ing. und Dipl.-Kauffrau Ekaterina Volodina (37) arbeitete in Russland bereits in führender Position in einem Uni-Rechenzentrum. Vor fünf Jahren zog sie zu ihrem Mann nach Deutschland. Jetzt studiert sie im UDE-Masterstudiengang Angewandte Informatik – Systems Engineering.
• Einen wirtschaftswissenschaftlichen Masterabschluss und Berufserfahrung als Grundschullehrerin brachte Samina Ansari (38) aus Indien mit, als sie vor 14 Jahren nach Deutschland kam. Sie lebt mit ihrer vierköpfigen Familie in Duisburg und studiert nun VWL an der UDE.

Zum Projekt:
ProSALAMANDER ermöglicht Zugewanderten, deren ausländischer Studienabschluss in Deutschland nicht oder nur teilweise anerkannt wird, eine individuelle Nachqualifizierung. Das Programm wird von der Essener Stiftung Mercator gefördert. Neben der fachlichen Nachqualifizierung wird auch die Studier- und Arbeitsfähigkeit in akademischen Berufen in den Blick genommen. Zunächst wird geprüft, welche Studienleistungen, die im Ausland erworben wurden, anerkannt werden können und wo eine Nachqualifizierung notwendig ist.

Je nach Anerkennung und einschlägiger Berufserfahrung kann sich die Studiendauer bis zum ersten deutschen Hochschulabschluss deutlich verkürzen. Das Studienprogramm vermittelt fachsprachliche Kenntnisse und Kompetenzen sowie spezifische methodische und gesellschaftliche Fähigkeiten. Die Studierenden werden individuell beraten und durch Mentoren unterstützt.

Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de/prosalamander