Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Humboldt-Stipendiat bei den Mathematikern

Tücken der Theorie

[11.08.2014] Mit hochkomplexen quadratischen Gleichungen kennt sich der Mathematiker Prof. Dr. Nikita Karpenko aus. Der Träger des Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung ist derzeit Gast bei Prof. Dr. Marc Levine an der Fakultät für Mathematik der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Der russische Wissenschaftler studierte Mathematik an der Universität Leningrad. Seine Forschung führte ihn an die französischen Universitäten Artois und Paris sowie an die Hochschulen in Münster und Duisburg-Essen. Derzeit arbeitet er als Professor an der University of Alberta (Kanada) und ist bis Ende Oktober in Essen.

Um die quadratischen Gleichungen und ähnliche Systeme, die hoch symmetrisch sind, zu untersuchen, nutzt der 48-Jährige u.a. gewisse Graphen, Diagramme oder die Theorie der Motive. Mit dieser lassen sich Gleichungssysteme in kleinere Teile zerlegen, damit es einfacher ist, ihre geometrischen und arithmetischen Aspekte zu untersuchen. Seine Arbeit möchte Professor Karpenko beim nächsten Besuch an der UDE im Sommer 2015 fortsetzen. Die Ergebnisse können auch für die Genetik und Physik wichtig werden.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Nikita Karpenko, karpenko@ualberta.ca
Prof. Dr. Marc Levine, Tel. 0201/183-3114, marc.levine@uni-due.de

Redaktion: Alexandra Nießen, Tel. 0203/379-1487