Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Tagung über Automatische Brandentdeckung

Feuer in allen Facetten

[26.09.2014] „Wo Rauch ist, muss auch Feuer sein“, sagt ein altes Sprichwort. Wie vielschichtig dieses Feuer und insbesondere dessen automatische Entdeckung sein kann, wissen vor allem Experten. Sie treffen sich vom 14. bis zum 16. Oktober bei der Konferenz über Automatische Brandentdeckung. Das Fachgebiet Nachrichtentechnische Systeme der Universität Duisburg-Essen (UDE) organisiert diese zusammen mit mehreren Einrichtungen aus Europa und den USA in der Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr.

Bereits zum 15. Mal findet die internationale Fachtagung statt. Interessenten aus allen Bereichen der Brandentdeckungstechnik bringen sich hier auf den aktuellen Stand; sie diskutieren Entwicklungen, bestehende Probleme und Lösungsansätze.

84 Vorträge und Poster widmen sich einem breiten Spektrum: Wie können Fehlalarme reduziert werden? Wie lassen sich Brände in Frachträumen von Flugzeugen erkennen, z.B. beim Brand von Lithium-Akkus? Welche Besonderheiten gelten bei Rauchmeldern in U-Bahn-Stationen, in Flugzeugen und der ISS-Raumstation? Und wie lassen sich Brandmelder für staubige Bereiche testen? Zudem wird es eine Ausstellung geben, u.a. mit Produkten von zehn Herstellern aus sechs Ländern, darunter Japan und die USA.

Über 200 Teilnehmer aus 12 Ländern werden erwartet. Die Herstellerindustrie ist ebenso vertreten wie Versicherungen, Prüfstellen und Forschungsinstitute. Die UDE-Wissenschaftler bringen fundierte Erfahrungen ein, denn sie betreiben seit über 25 Jahren ein Spezial-Labor zur Brandentdeckung.

Weitere Informationen: http://nts.uni-due.de/aube/aube14/aube14.html
Wolfgang Krüll, Tel. 0203/379-3295, kruell@nts.uni-due.de

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488