Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Erstsemesterbefragung

Eine gute Wahl

[11.12.2014] 6.245 Erstsemester schrieben sich in diesem Wintersemester an der Universität Duisburg-Essen (UDE) ein, 1.000 mehr als vor einem Jahr. Warum entschieden sie sich für die UDE, wie erleben sie die Uni, und fühlen sie sich hier von Beginn an auch wohl? Das wollte die Prorektorin für Studium und Lehre wissen und befragte mit Unterstützung des UDE-Zentrums für Empirische Bildungsforschung (ZeB) mehr als 3.700 Erstis. Mit knapp 70 Prozent war die Rücklaufquote sehr hoch.

Prof. Dr. Isabell van Ackeren: „Die hohe Beteiligungsquote ist sehr erfreulich. Der Hochschulleitung ist es sehr wichtig zu wissen, ob und wie sich die Studierenden bei uns aufgehoben fühlen. Wir sind eine der größten Unis bundesweit und tun zugleich eine Menge, damit unsere Studierenden individuell gefördert werden.“

Guter Ruf lockt Studierende an die UDE

Die meisten Erstsemester entschieden sich für die UDE, weil der gewählte Studiengang ihrem fachlichen Interesse entspricht, die Uni verkehrstechnisch gut angebunden ist und nah zum Heimatort liegt. Wichtig war ihnen auch, dass die Möglichkeit besteht, an der UDE ein Masterstudium anschließen zu können und die Uni passgenaue Unterstützungsangebote aufweist. Mit ausschlaggebend waren zudem der gute Ruf der UDE und des gewählten Studiengangs. Knapp 84 Prozent bewarben sich zwar zeitgleich auch an bis zu acht anderen Universitäten. Bei völliger Wahlfreiheit, z.B. unabhängig von finanziellen Einschränkungen, hätten sich dennoch viele für die UDE entschieden.

„Die Ergebnisse der Befragung haben uns sehr viele Hinweise gegeben, was schon gut läuft und wo es Nachbesserungsbedarf gibt“, so van Ackeren. Die Studierenden sind mit dem Bewerbungs- und Einschreibeverfahren im Mittel ebenso zufrieden wie mit zentralen Service- und Beratungseinrichtungen der UDE. Die Studierenden fühlen sich an der UDE willkommen. Darüber hinaus gibt es viele hilfreiche studentische Verbesserungsvorschläge, z.B. zur Gestaltung von Informationsseiten im Internet.

Unistädte: „Hier tut sich was.“

Abschließend wurden die Studierenden nach der individuell wahrgenommenen Attraktivität der Studienstandorte befragt. Positiv bewertet wird z.B. die City-Lage des Essener Campus. Auch die Entwicklung der Duisburger Innenstadt wird positiv gesehen, ebenso wie die Freizeitmöglichkeiten – „hier tut sich was“, schreibt einer der Befragten. Allerdings wünschen sich die Erstsemester bessere Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Duisburg. Mit Blick auf Essen wird u.a. die Sicherheit an U-Bahn-Stationen in Uni-Nähe thematisiert. Weiterhin wünschen sich die Studierenden mehr Orientierung in Duisburg und Essen. Es wird beispielsweise ein „Reiseführer für Studierende“ vorgeschlagen, der auf sportliche oder kulturelle Angebote für Studierende verweist. Die UDE steht mit beiden Städten in einem engen Austausch, um die Hinweise der Studierenden konstruktiv aufzugreifen.

Weitere Informationen: PD Dr. Svenja Mareike Kühn, Tel. 0201/183-2607

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430