Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

7. Wissenschaftsforum Mobilität

Verkehr neu denken

[12.06.2015] Sie sollen für die Energiewende auf der Straße sorgen, doch E-Autos wollen sich hierzulande einfach nicht durchsetzen. Für Prof. Dr. Heike Proff von der Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört der Elektromobilität dennoch die Zukunft. Die Expertin für Internationales Automobilmanagement lädt am 18. Juni zum nunmehr 7. Wissenschaftsforum Mobilität, das sich mit nationalen und internationalen Trends beschäftigt.

Im Fraunhofer inHaus in Duisburg werden etwa 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik erwartet, darunter Vorstände von Ford und Deutscher Bahn. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek eröffnet die Veranstaltung.

40 Referenten berichten über neue Entwicklungen weltweit in der Batterie- und Brennstoffzellentechnik; sie diskutieren neue Antriebe und alternative Kraftstoffe, Assistenzsysteme und autonomes Fahren, blicken auf Logistiktrends sowie die Märkte in Asien und Afrika. Außerdem sprechen sie über Car-Sharing und grüne Verkehrsstrategien für Großstädte.

Das Thema Mobiltät in Asien beschäftigt im Anschluss an das Wissenschaftsforum noch einen Kreis von ca. 30 internationalen Experten vom 19. bis 20. Juni in der IN-EAST School of Advanced Studies. Jahrzehntelang hatten westliche Autofirmen auf dem globalen Markt eine Vorreiterrolle. Heute scheint sich das Epizentrum der radikalen Innovationen nach Ostasien zu verschieben. Auf der Anschlusstagung wird u.a. über Innovationsstrategien östlicher und westlicher Autohersteller diskutiert, über Fahrzeuginnovationen für Schwellenmärkte oder auch Elektrofahrzeuge in China. Ein Hauptredner ist Professor Takahiro Fujimoto von der University of Tokyo.

Informationen und Anmeldung: http://udue.de/wifo
Stefan Schwarz, Tel. 0203/379-1022, stefan.schwarz@uni-due.de

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Beate Kostka

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