Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Mit der MS Mercator durch den Duisburger Hafen
Mit der MS Mercator durch den Duisburger Hafen

Empfang für die Neuberufenen

Alle in einem Boot

[16.06.2015] Strahlender Sonnenschein und stets eine frische Brise um die Nase: Mit einer Rundfahrt durch den Duisburger Hafen, dem größten seiner Art in Europa, startete der Empfang der beiden Universitätsstädte für die Neuberufenen der UDE am 15. Juni.

Nicht nur die neuen Hochschullehrenden wurden auf dem Ausflugsschiff MS Gerhard Mercator und anschließend im Franz-Haniel-Hof des Rathauses Duisburg empfangen, auch weitere Repräsentanten der Universität und ihrer Kooperationspartner aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen und Meinungsaustausch. Nachdem im letzten Jahr der Duisburg-Essener Universitätsempfang dem Pfingststurm Ela zum Opfer gefallen war, richtete nun turnusgemäß wieder die Stadt Duisburg den Empfang für die Universität aus. Insgesamt war es der vierte für die UDE.

Und die beiden Campus-Städte Duisburg und Essen profitieren zunehmend von den Erkenntnissen der Wissenschaft – in wirtschaftlicher, demografischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Da ist der jährliche Empfang für die neuen Professor/innen nur ein kleiner Dank und Ausdruck der Wertschätzung der beiden Oberbürgermeister Reinhard Paß (Essen) und Sören Link (Duisburg).

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) zählt zu den aufsteigenden Sternen am Hochschul-Himmel. Gerade erst zwölf Jahre alt, gehört sie im Times Higher Education Ranking als zweitjüngste Uni in 2015 erneut zu den 100 weltbesten Hochschulen, die noch keine 50 Jahre alt sind. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um acht Plätze verbessern und belegt jetzt Rang 59 statt 67.

Längst hat sich der Doppelstandort bewährt. Die Universität mit mittlerweile ca. 41.000 Studierenden und 11.000 Beschäftigten (inklusive Universitätsklinikum) ist ein wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche, soziale, demografische, kulturelle und städtebauliche Entwicklung. Das gilt sowohl für den Campus Duisburg, der neben einer der größten ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten Deutschlands noch eine renommierte physikalische, gesellschaftswissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Fakultät beherbergt, als auch für den Campus Essen, an dem die Geistes-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Mathematik, Chemie, Biologie und, am Universitätsklinikum, die Medizin angesiedelt sind.

Die beiden Oberbürgermeister Sören Link und Reinhard Paß sind sich darüber einig, dass die UDE ein „Leuchtturm im Revier“ ist: „Sie ist neben den Universitäten in Bochum und Dortmund die Akademikerschmiede der Region.“ Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es wichtig, dass der akademische Nachwuchs vor Ort ausgebildet werde.

Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke ergänzt: „Dieser Empfang ermöglicht den neuen Professorinnen und Professoren, Kontakte in der Region zu knüpfen und stärkt so die Vernetzung des Wissenschaftsstandortes Ruhrgebiet. Ich danke beiden Städten und besonders ihren Oberbürgermeistern herzlich für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.“