Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Stephanie Bung ist neu an der UDE

Insel-Poesie im Licht der Forschung

[20.08.2015] Karibisches Feeling – auf den französischen Antillen sorgen dafür nicht nur Sonne, Strand und Urlaub. Die lyrischen Texte der Bewohner tun das ihre. Diesen Gedichten widmet sich Dr. Stephanie Bung (41), neue Professorin für Französische Literaturwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Neben der karibischen Lyrik untersucht sie u.a. Begriffe wie ‚Akademie‘ oder ‚Salon‘, die für die Ausbildung literarischer Räume in der Frühen Neuzeit zentral sind.

Bung studierte von 1993 bis 1999 Romanistik, Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Mainz und Dijon. Nach ihrer Promotion (2004) war sie bis 2011 Wissenschaftliche Assistentin am Frankreich-Zentrum der FU Berlin und spezialisierte sich auf romanische Literaturen der Frühen Neuzeit. Nach einem längeren Forschungsaufenthalt in Paris vertrat sie von 2012 bis 2014 eine Professur an der Freien Universität und arbeitete danach in einem ERC-Projekt, das das frühneuzeitliche europäische Drama untersucht. An der UDE hatte sie den Lehrstuhl bereits 2014/15 vertreten. Bungs Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet.

Verschiedene Sprachen prägen die Antillen. Bung wird die Lyrik der Inseln aus französischsprachiger Sicht betrachten; sie bezieht auch die Diversitäts- und Postkolonialismus-Forschung ein. Zudem möchte sie untersuchen, welchen Einfluss die Entstehung literarischer Akademien um 1600 auf das Selbstverständnis von Städten hatte.

In der Öffentlichkeit möchte Professorin Bung ihre Wissenschaft ebenfalls sichtbar machen. „Ich werde die Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Institut in Essen fortführen und regelmäßig französischsprachige Autoren zu Lesungen und Gesprächen einladen.“

Weitere Informationen:
Prof. Dr. phil. Stephanie Bung, 0201/183-4301, stephanie.bung@uni-due.de

Redaktion: Alexandra Nießen, Tel. 0203/379-1487


Bildhinweis:
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