Nutzung von Videokonferenzen in der Lehre

Auf dieser Seite haben wir für Sie einige Empfehlungen zum Einsatz von Videokonferenzsystemen in der Lehre zusammengestellt. Sie finden hier zentrale Tipps zum Umgang mit Videokonferenzen, , einen Vergleich verschiedener Software-Lösungen sowie Empfehlungen zum Einsatz der Instrumente in Vorlesungen, Seminaren, Übungen/Tutorien und Sprechstunden.

Bitte beachten Sie, dass sich diese Seite gerade noch im Aufbau befindet. Weitere Ergänzungen werden in Kürze folgen.

10 zentrale Tipps für den Videokonferenzeinsatz in der Lehre

1. Überlegen Sie, wozu Sie die Videokonferenz in Ihrer Lehre einsetzen möchten.

Der organisatorische sowie technische Aufwand Ihrerseits sowie auf Seiten der Studierenden, um eine synchrone Lehrveranstaltung durchzuführen sowie zu rezipieren, ist verhältnismäßig sehr hoch. Machen Sie sich vorher Gedanken, wann Ihr Lehrkonzept einen Live-Austausch mit Studierenden unbedingt benötigt und wann asynchrone Formate (z.B. besprochene Präsentationsfolien als Lehrvideos, PDF-Skripte) vorzuziehen sind. Überlegen Sie vor Ihrer Videokonferenz, inwiefern andere Tools bzw.  Lerninhalte mit der jeweiligen Videokonferenz didaktisch kombiniert werden können (z.B. Präsentationsfolien, Skripte, Tests, Chats, Umfragen, Padlets oder Foren). Oftmals ist es sinnvoll, Studierende mithilfe von Materialien und Aufgaben zu einem angeleiteten Selbststudium zu motivieren, das durch kleine synchrone Einheiten ergänzt wird.

 

2. Informieren Sie sich im Vorfeld, welches Videokonferenz-Tool für Ihre Lehrveranstaltung am geeignetsten ist.

Die verschiedenen Videokonferenz-Tools, die von der UDE zur Verfügung gestellt werden, verfügen über verschiedene Funktionen sowie angedachte Gruppengrößen und sollten somit den individuellen Bedürfnissen der Lehrveranstaltung entsprechen ausgewählt werden. Eine Übersicht über die Videokonferenz-Tools sowie Anleitungen und Handreichungen finden Sie hier.

 

3. Wählen Sie den richtigen Browser.

Unabhängig davon, mit welchem Videokonferenz-Tool Sie arbeiten, hängt ein möglichst stabiler und fehlerfreier Ablauf von der Wahl des Browsers ab. Für eine optimale Nutzung von Videokonferenzen sollten Sie auf Firefox oder Chrome zurückgreifen (wir empfehlen den Browser Chrome). Safari und Edge werden nicht unterstützt.

 

4. Legen Sie bereits im Vorfeld Verhaltensregeln fest und teilen Sie diese den Teilnehmenden der Videokonferenz mit.

Eine erfolgreiche Videokonferenz hängt neben der technischen Komponente auch von dem disziplinierten Verhalten der Teilnehmenden ab. Daher raten wir Ihnen, gewisse Verhaltensregeln bereits im Vorfeld festzulegen und diese Ihren Studierenden mitzuteilen (z.B. die Funktion der Handmeldung bei Redebedarf, die gezielte Verwendung des Chats, das Stummschalten aller Mikrofone außer des Sprechenden).

 

5. Stellen Sie sicher, dass Sie über eine stabile Internetverbindung verfügen.

Personen können nur ohne Beeinträchtigungen an einer Videokonferenz teilnehmen, wenn sie auch über eine stabile Internetverbindung verfügen. Falls Sie über die Möglichkeit verfügen, Ihren PC oder Laptop über ein Netzwerkkabel mit dem Internet zu verbinden, empfehlen wir Ihnen dies (bitte informieren Sie auch Ihre Studierenden über diesen Hinweis).

 

6. Machen Sie sich und die Teilnehmenden der Videokonferenz im Vorfeld mit dem Tool vertraut.

Auch wenn die Nutzeroberfläche der Videokonferenz-Tools übersichtlich und intuitiv gestaltet ist, erfordert der Umgang mit den Tools eine gewisse Eingewöhnung. Wir empfehlen Ihnen als Lehrende, sich mit den Funktionen des Videokonferenz-Tools bereits im Vorfeld der Veranstaltung vertraut zu machen und so eventuelle Fehlerquellen bereits frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Ein Beispiel: Wenn Sie eine Präsentation hochladen möchten, empfehlen wir Ihnen, diese Funktion im Voraus zu testen. Bei der ersten Sitzung mit Ihren Studierenden ist des Weiteren ratsam, die Teilnehmenden 10-15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung in den Raum zu bitten und die Umgebung bzw. Funktionen kurz zu erläutern.

 

7. Passen Sie die Dauer Ihrer Veranstaltung dem Online-Format an.

Es fällt vielen Studierenden schwer, einer Videokonferenz ohne den persönlichen Kontakt mit derselben Aufmerksamkeit zu folgen wie einer Präsenzveranstaltung. Wir empfehlen Ihnen daher, eine zeitliche Spanne von 60 bis maximal 90 Minuten bei einer Videokonferenz nicht zu überschreiten.

 

8. Stellen Sie sicher, dass Sie dem Videokonferenz-Tool den Zugriff auf das Mikrofon und die Webcam gewähren.

In der Regel fragt das System Sie nach dem Zugriff auf das Mikrofon und die Webcam, sobald Sie einen Videokonferenz-Raum betreten. Bitte achten Sie darauf, dass Sie diesen Zugriff zulassen. Gegebenenfalls müssen Sie den Zugriff in den Einstellungen Ihres Gerätes erteilen (dies betrifft vor allem Apple-Endgeräte).

 

9. Bitte bleiben Sie geduldig, falls es zu technischen Einschränkungen kommt.

Die UDE bietet Ihnen verschiedene Videokonferenz-Tools an, um so eine Lastverteilung zu erzeugen. Dennoch kann es vor allem zu der Kernzeit des Lehrbetriebes mitunter zu einer Überlastung der Systeme kommen, die zu Einschränkungen in der Nutzung der Videokonferenz-Tools führen kann. Dies kann leider nicht verhindert werden. Wir bitten hier um Ihr Verständnis und Ihre Geduld und raten Ihnen, in solchen Fällen gegebenenfalls auf asynchrone Formate und Kommunikationskanäle zurück zu greifen.  

 

10. Holen Sie sich Unterstützung.

Falls Sie Fragen zu den einzelnen Tools haben, technische Unterstützung benötigen oder sich gerne über die didaktische Konzipierung Ihrer Lehrveranstaltung beraten lassen würden, steht Ihnen das Team der Hotline Lehre gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine E-Mail an hotline.lehre@uni-due.de.

 

Videokonferenz-Systeme im Vergleich

Wir haben für Sie einen tabellarischen Vergleich der Videokonferenz-Systeme Zoom, BigBlueButton und Jitsi zusammengestellt. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die empfohlenen Einsatzszenarien, technischen Rahmenbedingungen und weitere nützliche Informationen, um für Ihre Lehre die geeignete Software-Lösung zu finden.

Vier Szenarien für den Einsatz von Videokonferenzen in der Lehre

Allgemeine Hinweise

 

  • Sie können jederzeit noch Anpassungen an Ihrer Lehre vornehmen und Ihr Lehrkonzept umgestalten. Im Folgenden finden Sie Empfehlungen, wie Sie Ihre Vorlesung, Ihr Seminar, Ihre Übung/Ihr Tutorium oder Ihre Sprechstunde digital gestalten können.

  • Wir empfehlen Ihnen, einen Inverted-Classroom-Ansatz zu nutzen: eine Kombination aus einem angeleiteten Selbststudium und einer niedrig dosierten Nutzung von Videokonferenzen. Nicht zuletzt aus Gründen der Chancengleichheit raten wir Ihnen, synchrone Elemente reduziert einzusetzen. Der Großteil der Inhalte sollte nach Möglichkeit im Selbststudium erarbeitet werden. 

  • Im Selbststudium bearbeiten die Studierenden alleine und/oder in Kleingruppen digitale Lernmaterialien (z.B. Lernvideos, Aufgaben/Lernaktivitäten in Moodle). Weitere Infos zur Gestaltung von digitalen Selbstlernmaterialien finden Sie auf der Schnellstartseite.

  • Die Videokonferenzen dienen dazu, die erarbeiteten Ergebnisse, Erkenntnisse oder offenen Fragen aus dem Selbststudium zu diskutieren, zu reflektieren und zu vertiefen. Hierbei erfolgt eine Verknüpfung von Selbststudium und Videokonferenzen.

  • Planen Sie in einem ersten Schritt die Einheiten für das Selbststudium und den Einsatz von Videokonferenzen. In der Planung können Sie sich u.a. an den folgenden Leitfragen orientieren:

  • Welche Lernziele sollen Ihre Studierenden in Ihrer Lehrveranstaltung erreichen?
  • Welche Lerninhalte eignen sich für das Selbststudium, welche Inhalte bzw. Prozesse eignen sich für Videokonferenzen? Welche Ziele verfolgen Sie mit dem jeweiligen Ansatz?
  • Wie können Ihre Lerninhalte so angepasst werden, dass sie sich auch für ein Online-Format eignen?
  • Welches Lernszenario eignet sich am besten, um welches Lernziel zu erreichen?
  • Klären Sie vorab, über welche technische Ausstattung Ihre Studierenden  verfügen und inwiefern Ihre Studierenden bereits Vorerfahrungen mit E-Learning haben.
  • Formulieren Sie klare Ziele für die Einheiten des Selbststudiums und stimmen Sie die Aufgabenstellungen darauf ab. Erläutern Sie z.B. wofür ein bestimmter Text gelesen werden soll und formulieren Sie entsprechende Fragen, um eine Zielüberprüfung möglich zu machen.
  • Machen Sie Ihren Studierenden den Ablauf Ihrer Lehrveranstaltung transparent. Nutzen Sie hierzu ein erstes Erklärvideo oder verschriftlichen Sie den Ablauf und die geltenden Regeln für die Zusammenarbeit in Moodle. Hierfür ist es notwendig, dass Sie im Vorfeld Ihre Lehrveranstaltung in Sequenzen einteilen und für sich klären, in welchen Sequenzen welche Inhalte bearbeitet, welche Ziele erreicht und welche Tools für welche Zwecke genutzt werden sollen. Dies hilft Ihnen dabei, die Aufmerksamkeit Ihrer Studierenden zu lenken und ermöglicht Ihren Studierenden ein strukturiertes Vorgehen innerhalb des Selbststudiums. 

 

1. Empfehlungen für digitale Vorlesungen

 

  • Bei großen Teilnehmer*innenzahlen empfehlen wir Ihnen, die Inhalte Ihrer Vorlesung komplett asynchron (z.B. in Form von Lernvideos, gemeinsamen Lernaktivitäten in Moodle etc.) als angeleitetes Selbststudium anzubieten, da bei steigender Teilnehmer*innenzahl konstruktive Interaktionen nur erschwert steuerbar bis gar nicht möglich sind und sowohl für Lehrende als auch für Studierende schnell zur Überforderung führen.

  • Videokonferenzen können dann flankierend in Form von Übungen mit kleineren Gruppen eingesetzt werden (s. Empfehlungen für digitale Übungen/Tutorien).

  • Für das angeleitete Selbststudium ist es entscheidend, wie Sie Kontakt zu Ihren Studierenden halten, Lernprozesse anleiten, aber auch, wie Sie die Interaktionen der Studierenden untereinander fördern.

  • Achten Sie darauf, Ihren Studierenden transparent zu machen, wie diese mit Ihnen Kontakt aufnehmen können und inwiefern sie Feedback und Hilfestellung zu einzelnen Lernaktivitäten erhalten. Sie können beispielsweise neben einem Moodlekurs einen Lehrveranstaltungskanal im Rocket.Chat eröffnen und so Ihre Studierenden auf dem Laufenden halten. Legen Sie vorab für sich und Ihre Studierenden fest, in welcher Frequenz Sie auf anfallende Fragen und Arbeitsergebnisse reagieren werden und welche Rolle Sie im Rahmen des Chats einnehmen werden. Im Chat (oder auch in einem Forum in Moodle) können die Studierenden während der Selbstlerneinheiten aufgetretene Fragen oder Arbeitsergebnisse sammeln und dokumentieren. Diese Sammlung kann als Grundlage für eine nächste Videokonferenz herangezogen werden, um offene Fragen und Ergebnisse zu klären, zu vertiefen oder zu diskutieren.

  • Nutzen Sie beispielsweise einen Kursraum in Moodle oder einen elektronischen Semesterapparat, um Ihren Studierenden die Lernmaterialien strukturiert und mit Lernaktivitäten versehen zur Verfügung zu stellen. Hinweise hierzu finden Sie auch auf der Schnellstartseite

  • Bei der Durchführung von Videokonferenzen mit einer hohen Teilnehmer*innenzahl raten wir Ihnen, falls möglich, eine weitere Person (z.B. eine/e Tutor*in) für die Online-Moderation hinzu zu ziehen. Diese weitere Person kann Sie beispielsweise bei der Betreuung des Chats oder während kleinerer Gruppenarbeiten unterstützen sowie der technischen Assistenz dienen (z.B. falls Studierende Probleme mit ihrem Mikrofon haben).

  • Überlegen Sie sich im Vorfeld, wie Sie mit Ihren Studierenden während der Videokonferenzen kommunizieren möchten, wie und wann Sie Diskussionen moderieren, wie Sie mit Rückfragen umgehen und wie Sie Feedback geben. Machen Sie auch dieses Vorgehen wieder transparent für Ihre Studierenden.

  • Hierzu stehen Ihnen u.a. folgende Funktionen innerhalb der Videokonferenzumgebung zur Verfügung:

  • Chats und Statusmeldungen (innerhalb der Videokonferenzumgebung; geeignet für kleinere Vorlesungen/Gruppen)
  • Sie können Chats und Statusmeldungen nutzen, um von Ihren Studierenden eine Rückmeldung zu erhalten.
  • Planen Sie feste Zeitpunkte in Ihrer Videokonferenz ein (und machen Sie diese transparent), zu denen Sie die im Chat aufgetretenen Fragen sammeln und beantworten oder legen Sie explizit Zeitpunkte fest, zu denen sich die Studierenden per Handhebefunktion melden können, wenn sie konkrete Nachfragen haben.
  • Zum Abschluss Ihrer Videokonferenz können Sie den Chat beispielsweise auch für ein kurzes abschließendes Feedback nutzen und dieses im Nachgang der Konferenz auswerten.
  • Breakout Rooms (innerhalb der Videokonferenzumgebung; geeignet für kleinere Vorlesungen/Gruppen)
  • In sogenannten Breakout Rooms der Videokonferenzumgebung können Sie die Vorlesung durch eine Phase mit kleineren Gruppenräumen unterbrechen, um beispielsweise Diskussionen und Arbeitsphasen der Teilnehmer*innen zu ermöglichen. Beispielsweise können sich die Kleingruppen über einzelne Inhalte der Lehrveranstaltung austauschen, diskutieren oder Arbeitsergebnisse o.ä. präsentieren.
  • Für die Nutzung von Breakout Rooms ist eine weitere Person (z.B. ein/e Tutor*in) von Vorteil, die mit Ihnen gemeinsam die Kleingruppenarbeit betreut.
  • Planen Sie vorher, welchen Zweck die Kleingruppenarbeit hat, welche Ziele die Studierenden erreichen sollen, wie lange die Kleingruppenarbeit dauern soll und wie anschließend mit den Ergebnissen der Gruppenarbeit umgegangen werden soll. Machen Sie dies Ihren Studierenden transparent, sodass diese auch wissen, wie sie von Ihnen während der Kleingruppenarbeit Hilfe erhalten können und welche Arbeitsergebnisse erzielt werden sollen.
  • Umfragen
  • Umfragetools können während der Videokonferenz genutzt werden, um die Stimmung einzufangen (Stimmungsbarometer) oder kleine Lernzielkontrollen durchzuführen. Machen Sie sich hierzu am Anfang Gedanken, zu welchen Inhalten oder Lernzielabschnitten Sie eine Rückmeldung über den Lernstand Ihrer Studierenden haben möchten und legen Sie Fragen oder Aufgaben fest, mit denen Sie den Lernzielstand überprüfen möchten.
  • Für Umfragen können Sie beispielsweise Pingo oder die Umfragetools der Videokonferenzsysteme nutzen.

 

2. Empfehlungen für digitale Seminare

 

  • Trotz der (im Vergleich zu Vorlesungen) kleineren Gruppengröße, empfehlen wir ebenfalls für Seminare, Videokonferenzen niedrig dosiert zu nutzen. Überlegen Sie deshalb im Vorfeld, inwiefern Videokonferenzen einen Mehrwert für Ihr Seminar bieten und nutzen Sie die Videokonferenzen gezielt für diese Zwecke.

  • Wir empfehlen Ihnen, Videokonferenzen nicht für die eigentliche Inhaltsvermittlung zu nutzen, sondern um Ergebnisse von Gruppenarbeitsphasen zu präsentieren, Arbeitsprozesse zu reflektieren, Feedbackprozesse (auch Peer-Feedback) durchzuführen oder Inhalte zu diskutieren und zu vertiefen.

  • Diese Prozesse lassen sich gut im angeleiteten Selbststudium in Einzel- oder Gruppenarbeit vorbereiten:

  • Die Studierenden können sich Lernvideos anschauen,
  • sich über den Rocket.Chat (in einem Lehrveranstaltungskanal) austauschen (Legen Sie für Chats klare Regeln für die Kommunikation und für Ihre Reaktionszeit auf Fragen und Arbeitsergebnisse fest und machen Sie diese transparent),
  • gemeinsam in Moodle Inhalte und Übungen bearbeiten oder erstellen oder
  • über die Lernaktivität Etherpad in Moodle synchron an einem Dokument arbeiten und dies anschließend in einer Videokonferenz besprechen.
  • Für kollaborative Szenarien können auch weitere Tools wie z.B. MediaWikis oder Sciebo zum Einsatz kommen.
  • Wie Sie den Studierenden die Möglichkeit bieten können, in Kleingruppen zusammen zu arbeiten oder Aufgaben zu bearbeiten, können Sie auch auf der Schnellstartseite nachlesen.

  • Anschließend können die Vorarbeiten im Selbststudium mit einzelnen Videokonferenzen kombiniert werden. In der Videokonferenzumgebung stehen einige Werkzeuge zur Verfügung, die Sie nutzen können, um beispielsweise Arbeitsprozesse zu reflektieren. Achten Sie darauf, dass Sie die Werkzeuge gezielt auswählen und Ihre Studierenden nicht überfordern.

  • Whiteboard-Funktion (Multiuser)
  • Nutzen Sie beispielsweise ein Whiteboard, um Ihre Studierenden zur Sitzung willkommen zu heißen und Ihre Agenda transparent zu machen. Das Whiteboard kann ebenfalls genutzt werden, um Diskussionspunkte oder Arbeitsergebnisse festzuhalten, ein Brainstorming durchzuführen oder die Stimmung abzufragen (Stimmungsbarometer).
  • Chats (Multiuser)
  • Chats lassen sich zum Beispiel einsetzen, um Fragen zu sammeln, sich kurz auszutauschen oder ein Brainstorming durchzuführen. Je nach Gruppengröße des Seminars können die Chatphasen dabei im Vorfeld geplant werden oder auch durchgehend genutzt werden.
  • Der Chat lässt sich auch für einen peerbasierten Ansatz nutzen, indem die Teilnehmer*innen sich beispielsweise gegenseitig helfen (Klärung kleinerer Technikfragen, aber auch inhaltlicher Fragen). Dies erfordert jedoch Ihre Anleitung bzw. inhaltliche Moderation.
  • Moderationsrechte vergeben
  • Planen Sie, inwiefern sich Ihre Studierenden mit eigenen Beiträgen an der Videokonferenz beteiligen können. Möglich ist zum Beispiel, dass Sie den Studierenden Moderationsrechte geben und diese Ergebnisse nach Gruppenarbeitsphasen präsentieren oder ihren aktuellen Arbeitsstand oder Diskussionsergebnisse darstellen.
  • Breakout Rooms
  • In Breakout Rooms können Sie die Studierenden in Kleingruppen einteilen, sodass auch während der Videokonferenz kurze Arbeitsphasen durchgeführt werden können. Kleingruppen können so einen Inhalt bearbeiten und ein*e Sprecher*in bringt die Arbeitsergebnisse zurück ins Plenum (gesamte Videokonferenzgruppe). Überlegen Sie vorher, ob Sie zur Begleitung der Kleingruppen eine weitere Person (z.B. eine/n Tutor*in) benötigen, die Sie dabei unterstützt und einzelne Gruppen übernimmt.

 

3. Empfehlungen für digitale Übungen/Tutorien

 

  • Wir empfehlen Ihnen, Ihr Vorgehen mit Ihren Übungsleiter*innen und Tutor*innen vorab so konkret wie möglich zu planen, sodass sich diese gut auf das neue Format vorbereiten können.

  • Besprechen Sie, inwiefern Ihre Übungsleiter*innen und Tutor*innen für die Studierenden Selbstlernmaterialien produzieren können und wo diese Lernmaterialien den Studierenden zur Verfügung gestellt werden (z.B. in einem Moodlekurs). Selbstlernmaterialien können beispielsweise Lernvideos sein, in denen Inhalte oder Übungsaufgaben behandelt werden, die sich als herausfordernd erwiesen haben oder Übungsaufgaben (z.B. in JACK, Moodle, H5P).

  • Lernvideos können für das angeleitete Selbststudium genutzt werden, können aber auch als Vorbereitung für eine Übung/ein Tutorium via Videokonferenz genutzt werden.

  • Die Videokonferenzen können insbesondere eingesetzt werden, um gemeinsame Ergebnisse zu erarbeiten, Feedback zu Aufgaben zu geben oder offene Fragen zu klären. Hierbei lassen sich auch Breakout Rooms (Räume für Kleingruppen innerhalb der Videokonferenz) nutzen, die eventuell von mehreren Tutor*innen begleitet werden und in denen Studierende gemeinsam Übungen erarbeiten. Die Studierenden können wechselseitig Bildschirmfreigaben oder das Whiteboard für die Erarbeitung von Aufgaben oder die Chat- und Notizfunktion nutzen.

  • Behalten Sie dabei die Gruppengröße im Blick und teilen Sie im Vorfeld Gruppen ein, um die Gruppengröße für die Videokonferenzen gering zu halten. Dies ermöglicht einen besseren Austausch.

  • Weitere Tipps und Informationen finden Sie hier

 

4. Empfehlungen für digitale Sprechstunden

 

  • Klären Sie vorab, welches Format einer Sprechstunde Sie via Videokonferenz anbieten möchten, z.B. Einzelsprechstunden oder Gruppensprechstunden und zu welchen Anlässen Sie Sprechstunden durchführen (Klärung persönlicher, sensibler Belange oder allgemeine Fragen zur Lehrveranstaltung etc.). Lesen Sie sich hierzu bitte auch die Hinweise zu Datenschutzaspekten im Einsatz von Videokonferenztools durch.

  • Legen Sie die Dauer der jeweiligen Sprechstunde fest und machen Sie den Studierenden transparent, wie sie Termine für eine Sprechstunde bei Ihnen buchen können. Sie können zur Terminfindung beispielsweise den Planer in Moodle oder den DFN-Terminplaner verwenden.  

  • Mit Blick auf die Sensibilität der Gesprächsinhalte empfehlen wir, dass der Eintritt in den Videokonferenzraum die Zustimmung der Moderatorin/des Moderators erfordert (Warteposition), damit Studierende nicht zu früh noch belegte Räume betreten.

  • Während der Videokonferenz können Sie mit Ihren Studierenden gemeinsam an Dokumenten arbeiten (Bildschirmfreigabe, Whiteboard), offene Fragen klären und das weitere Vorgehen besprechen.

  • Auch ohne Videokonferenz können Sie Ihre Studierenden unterstützen, indem Sie beispielsweise in Moodle ein Forum zur Fragensammlung (z.B. vor Prüfungen) eröffnen, Fragerunden im Rocket.Chat durchführen oder eine FAQ-Seite innerhalb des Moodlekurses erstellen.

 

 

 

Weiterführende Tipps

1. Organisatorische Tipps

 

  • Informieren Sie frühzeitig Ihre Studierenden über Ort (bzw. Link) und Zeit zur nächsten Videokonferenz. Sofern die Konferenz mit einem Zugangsschlüssel versehen ist, sollten Sie auch diesen frühzeitig mitteilen. Nutzen Sie zur Bekanntmachung insbesondere zu Semesterbeginn mehrere Kanäle, sodass Studierende über die Termine hinreichend informiert sind:

  • Hinweis im Moodle-Kurs
  • Bekanntmachung über Ihren Moodle-Kurs via Benachrichtigungen (E-Mail)
  • Rocket.Chat
  • Sollte bereits im Vorfeld absehbar sein, dass Sie innerhalb der Videokonferenz sensible Inhalte mit Ihren Studierenden besprechen werden (z.B. im Rahmen einer Sprechstunde), sollten Sie eine manuelle Zugangssteuerung vornehmen, um ungewollten Zugang dritter Personen zu vermeiden. Die kann z.B. durch die Freigabe eines Konferenzraums für bestimmte (Einzel-)Personen erfolgen.

  • Stellen Sie Ihre Präsentationsfolien bzw. PDF-Dateien im Vorfeld zusätzlich auf Moodle bereit, sodass sich Studierende diese herunterladen können. Ihre Studierenden erhalten so die Möglichkeit, sich während der Präsentation auf Ihre Aussagen zu konzentrieren, da die Mitschrift weitestgehend entfällt.

  • Je größer die Anzahl der Teilnehmer*innen innerhalb der Videokonferenz ist, desto eher empfiehlt es sich, zu Beginn alle Mikrofon- sowie Webcam-Rechte zu beschränken und lediglich Ihnen als Moderator*in sowie Gastredner*innen Sprech- und Videorechte zu erlauben.

  • Sofern ein Austausch mit Ihren Studierenden innerhalb der Videokonferenz gewünscht ist, können Sprechrechte einzeln (oder allen Teilnehmer*innen; nur geeignet bei kleineren Gruppen) gegeben und entzogen werden. Jedoch bedarf es seitens aller Teilnehmer*innen einer höheren Sprechdisziplin sowie einer intensiveren Moderation der Videokonferenz Ihrerseits. In diskursiven Videokonferenzen mit einer kleineren Teilnehmer*innenzahl sollten sich die Studierenden daher bevorzugt über die Handzeichen-Funktion melden, sodass Sie als Moderator*in eine Reihenfolge der sprechenden Personen benennen können. Da es bei einer größeren Teilnehmer*innenzahl zunehmend schwieriger wird, eintreffende Handzeichen wahrzunehmen und eine geeignete Reihenfolge zu benennen, ist diese Vorgehensweise in Videokonferenzen mit einer größeren Teilnehmer*innenzahl impraktikabel. Bei größeren Gruppen sollten Sie daher bevorzugt die Chat- und Umfrage-Funktion nutzen, um mit dem gesamten Plenum zu interagieren.

  • Alle Teilnehmer*innen sind in diskursiven Videokonferenzen verstärkt dazu anzuhalten, die sprechende Person ausreden zu lassen. Ein Redebeitrag kann als beendet betrachtet werden, indem die sprechende Person ihr Mikrofon eigenständig ausschaltet bzw. dieses von Ihnen als Moderator*in entzogen wird. Dies muss allerdings im Vorfeld kommuniziert werden. Alternativ können Sie als Moderator*in ebenfalls die Rückfrage stellen, ob der Redebeitrag damit abgeschlossen wird, um Missverständnisse zu vermeiden.

  • Während einer Videokonferenz bieten sich viele Möglichkeiten, Studierenden Lerninhalte zu präsentieren. Neben der Einbindung von Präsentationen ermöglicht Ihnen die Funktion “Bildschirm teilen” (Screensharing), weitere Tools und Dokumente in eine Videokonferenz einzubeziehen. Sie können dabei auswählen, ob Sie eine geöffnete Anwendung, ein bestimmtes Browserfenster oder den vollständigen Bildschirm Ihres Computers freigeben. Berücksichtigen Sie, dass ggf. sensible Dateien auf Ihrem Desktop unbeabsichtigt gezeigt werden, weswegen Sie vorzugsweise nur einzelne Anwendungen oder (Browser-)Fenster mit Ihren Studierenden teilen sollten. Beachten Sie, bevor Sie die Funktion starte, dass Sie keine sensiblen sowie privaten Informationen hierüber versehentlich preisgeben. Schließen Sie möglichst alle Dateien und Anwendungen, die nicht unmittelbar mit der Lehrveranstaltung zu tun haben. Dies können z.B. sein:

  • Browserverläufe oder offene Browserfenster,
  • eintreffende sowie offene E-Mails, offene E-Mailprogramme,
  • (offene) sensible Dateien auf dem Desktop, offene Ordner-Fenster.

 

2. Technische Tipps

 

  • Vermeiden Sie Störgeräusche in Ihren Aufnahmen, um Ablenkungen weitestgehend zu vermeiden. Störgeräusche lassen sich wie folgt reduzieren:

  • Benutzen Sie Kopfhörer oder ein Headset, um Rückkopplungsgeräusche zwischen Lautsprecher und Mikrofon zu vermeiden.
  • Benutzen Sie, falls vorhanden, ein externes Mikrofon, da verbaute Mikrofone in Notebooks oft Nebengeräusche mitaufnehmen (z.B. Lüftergeräusche, Tastaturlaute).
  • Testen Sie die Lautstärke und Ausrichtung Ihres Mikrofons (z.B. über die App “Sprachrekorder”) und stellen Sie diese bereits im Vorfeld der Konferenz passend ein.
  • Sorgen Sie in Ihrem Büro bzw. Aufnahmeort für eine möglichst ruhige Arbeitsatmosphäre und reduzieren Sie mögliche Störquellen:

  • Stellen Sie Ihr Telefon lautlos.
  • Schließen Sie Türen und Fenster.
  • Stellen Sie Klimageräte oder andere laute Geräte aus.
  • Bringen Sie in Büroräumen einen Hinweiszettel an der Tür an.
  • Wählen Sie, wenn möglich, einen Raum mit wenig Hall.
  • Achten Sie bei Voreinstellungen zu Videokonferenzen darauf, dass bereits vorab alle Nutzer*innenrechte für Ihr Lehr-/Lernsetting richtig eingestellt sind.

  • Erhöhen Sie die technische Stabilität Ihrer Videokonferenz, indem Sie alle zugeschalteten Webcams ausschalten und lediglich die sprechende Person bzw. die Lehrperson als Bild zugeschaltet wird. Achten Sie auch darauf, dass die Webcams mit einer geringen Auflösung aufzeichnen.

 

3. Didaktische Tipps

 

  • Planen Sie in einem ersten Schritt die verschiedenen Einheiten Ihrer Lehre zur Erreichung der von Ihnen gewünschten Lehr-/Lernziele.  Entscheiden Sie auf Grundlage dieser Planung, was Ihre Studierenden im Selbststudium erarbeiten können und wann der ergänzende Einsatz einer Videokonferenz tatsächlich didaktisch sinnvoll ist. Machen Sie sich vor einem Einsatz der Videokonferenzen zudem einen Plan, was Sie innerhalb der Zeit besprechen und wie Sie dabei methodisch vorgehen möchten. Hierbei unterstützen Sie folgende Leitfragen.

  • Beschränken Sie die Anzahl der genutzten Videokonferenz-Tools (z.B. BBB, Zoom, Jitsi) auf ein Minimum, sodass sich Ihre Studierenden an die Bedienung einer Software gewöhnen können und der Umgang im Semester zunehmend leichter wird.

  • Rahmen Sie Ihre Videokonferenz durch eine offizielle Begrüßung, in der Sie noch einmal auf die Verhaltensregeln hinweisen, sowie eine Verabschiedung, während der Sie einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen geben können.

  • Beginnen Sie inhaltlich die Videokonferenz mit der Vorstellung einer Agenda, wie der Ablauf der Videokonferenz erfolgen wird und welche Themen besprochen werden. Die Themenpunkte können in einer Präsentationsfolie, einem Whiteboard und/oder in Form einer geteilten Notizfunktion bekanntgegeben werden.

  • Berücksichtigen Sie bei der Durchführung Ihrer Videokonferenz, dass die technische Ausstattung Ihrer Studierenden unterschiedlich ausfällt. Dies kann aus verschiedensten Gründen zu Zeitverzögerungen sowie Verständnisproblemen während der Videokonferenz führen. Wie bereits in den zentralen Tipps angesprochen, bewahren Sie Geduld und führen Sie Ihre Arbeitsschritte sowie Präsentationen langsamer als gewohnt durch:

  • Machen Sie des Öfteren Zwischenpausen.
  • Warten Sie bei Fragen ans Plenum länger als gewohnt (Zählen Sie ggf. innerlich bis 10).
  • Kommentieren Sie detaillierter Ihre Arbeitsschritte, wenn Sie z.B. Ihren Bildschirm zeigen. Dies kann von Vorteil sein, wenn beispielsweise die Bildübertragung zeitverzögert stattfindet.
  • Gerade bei Bildschirmübertragungen oder bei der Anwendung von Methoden, die über die rezipierende Präsentation hinausgehen, sollten Sie sich kurz über den Chat rückversichern, dass der Großteil Ihrer Studierender den Arbeitsschritten folgen kann (z.B. durch einfache Rückfragen wie “Sieht man das?” oder “Können Sie den Link öffnen?” etc.).
  • Fassen Sie zum Abschluss der Videokonferenz noch einmal die Inhalte der Konferenz zusammen und benennen Sie ausstehende Aufgaben, Termine etc., die nach der Videokonferenz erfolgen sollen. Parallel können hierzu auch Rückfragen seitens der Studierenden z.B. über einen Chat gestellt werden, um offene Fragen zu klären. Stellen Sie ggf. im Anschluss an die Konferenz die dokumentierten Ergebnisse im Moodle-Kurs bereit (z.B. Bereitstellung der Präsentationsfolien, sofern noch nicht erfolgt.).

  • Neben technischen Gründen, eine Webcam auf die jeweils sprechende Person (bzw. Sie als Lehrperson) zu beschränken, gibt es auch didaktische Gründe dies zu tun, da die Aufmerksamkeit somit auf das aktuelle Thema fokussiert wird und kognitive Belastungen durch Ablenkungen vermieden werden.

  • In Veranstaltungen mit einer geringen Teilnehmer*innenzahl können hingegen umfassendere Mikrofon- und Webcamrechte angeboten werden, da der persönliche Kontakt zu den Studierenden eine wichtige Rolle spielt (z.B. Mimik innerhalb einer Sprechstunde) und die Reihenfolge der Sprecher*innen einfacher einzuhalten ist. Dennoch gilt auch in kleineren Videokonferenzen die Einhaltung von bereits genannten Regeln.

  • In Seminaren, wo Beiträge seitens der Studierenden ein wichtiger Bestandteil sind, sollten Webcam- und Mikrofonrechte einzeln von Ihnen als Leiter*in der Videokonferenz ein- und ausgeschaltet werden. Benennen Sie auch die Personen, in welcher Reihenfolge die Wortmeldungen erfolgen, sollten mehrere Personen Rede- bzw. Mikrofonrechte zu einem bestimmten Thema erhalten. So ist für Ihre Studierenden klar, dass Sie z.B. Handmeldungen wahrgenommen haben und die Studierenden zu einem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt zu Wort kommen werden.

  • In kleineren Seminaren können zu Beginn und gegen Ende der Videokonferenz ggf. kurz die Webcams aller Teilnehmer*innen eingeschaltet werden, da hier der persönliche Kontakt sowie das Gruppengefühl eine stärkere Rolle spielen.

  • Neben den jeweiligen Videokonferenz-Lösungen können Sie weitere Tools flankierend zur Videokonferenz einsetzen, um die Methodenvielfalt innerhalb der Videokonferenz zu erhöhen.

  • Berücksichtigen Sie, dass ein Wechsel zwischen den Tools nicht bei allen Studierenden zu Beginn problemlos erfolgen wird. Räumen Sie daher zu Beginn des Semesters mehr Zeit für eine parallele Nutzung der Tools ein. Folgende Tools können dabei z.B. flankierend für Ihre synchronen digitalen Lehrveranstaltungen eingesetzt werden:

 

Tool Einsatzbeispiele
Moodle-Lernaktivität: "Forum" Fragen sammeln und beantworten.
Rocket.Chat Nutzung als flankierender Chat, der über das ganze Semester hinweg genutzt werden kann.
Moodle-Lernaktivität: "Etherpad" Kollaborativ an einem Dokument arbeiten, brainstormen, Ideen sammeln und sortieren, Stimmungsbilder.
Sciebo Paralleles arbeiten an (Office-)Dokumenten sowie spätere Bereitstellung der Dateien.
PINGO Live-Feedback einholen, Umfragen erstellen.