Bibliotheksprofil

Die Universitätsbibliothek Duisburg-Essen entstand im Jahr 2003 infolge der Fusion der Universitäten Duisburg und Essen
durch den Zusammenschluss der Bibliotheken der beiden Vorgängereinrichtungen.

Die Bibliothek als Dienstleistungseinrichtung der UDE

Die UB ist eine Dienstleistungseinrichtung zur Unterstützung von Forschung, Lehre und Studium an der UDE. Sie unterstützt die UDE bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen der Informationsversorgung und stellt ihren Mitgliedern und Angehörigen Literatur, Informationen und Daten in elektronischer und gedruckter Form sowie dazugehörige Dienste zur Verfügung. Zu diesem Zweck baut die UB lokale Bestände auf, bietet Zugriff auf weltweit vorhandene, für die UDE relevante Inhalte, sorgt für rasche Zugänglichkeit und Lieferung benötigter Dokumente und entwickelt am Bedarf ihrer Zielgruppen orientierte, zeitgemäße Serviceangebote. Dabei wirkt sie an der Open-Access- Transformation des wissenschaftlichen Publikationswesens sowie an der Sicherung der guten wissenschaftlichen Publikationspraxis und an der Implementierung der FAIR-Data- Prinzipien im Bereich des Forschungsdatenmanagements mit. Ihre Angebote erbringt sie in digitaler Form und vor Ort in Fachbibliotheken. Sie stellt Arbeitsplätze und Lernräume für vielfältige Arbeitsformen zur Verfügung und unterstützt den kommunikativen Austausch innerhalb der UDE sowie mit der Zivilgesellschaft und externen Partnern. Mit dem Universitätsarchiv (UA) trägt sie zur Bewahrung des kulturellen Erbes der Universität bei.

Kernaufgaben der Bibliothek

  • Sie beschafft, erschließt und vermittelt Fachinformation in elektronischer und gedruckter Form.
  • Sie leiht Bestände aus und stellt Arbeitsplätze für das wissenschaftliche Arbeiten in der Universität bereit.
  • Sie sorgt für die rasche Lieferung am Ort nicht vorhandener Medien per Fernleihe bzw. Dokumentlieferung.
  • Sie bietet die Infrastruktur für wissenschaftliches Publizieren.
  • Sie bietet Auskunfts-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote an.

Die Bibliothek hat sich zu einer "hybriden" Bibliothek mit sowohl gedrucktem als auch elektronischem Medienangebot entwickelt. Aufbau und Archivierung des Bestandes wurden in den letzten Jahren auch im Hinblick auf den wachsenden Bedarf an Arbeitsplätzen in der Bibliothek neu diskutiert. So konnte erreicht werden, dass stark nachgefragte Literatur optimal präsentiert werden kann und neue Leseplätze geschaffen werden konnten.

Der Verteilung der Universität auf mehrere Standorte trägt die Bibliothek durch ein entsprechendes Serviceangebot (z.B. elektronische Verfügbarkeit wichtiger Informationsbestände, Campuslieferdienst) Rechnung.

Die Bibliothek unterstützt einen integrierten Forschungsprozess von der Recherche nach Informationen bis zur Beschaffung und Verwaltung von Medien. Dazu gehören u.a. die aktive Förderung des Open Access Publizierens in seinen verschiedenen Varianten und die Präsentation der Forschungsleistung durch Betreuung der Universitätsbibliographie.

Eine weitere Kernaufgabe der Bibliothek ist in der Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrende und Studierende zur Informations- und Medienkompetenz zu sehen.

Die Bibliothek fördert die kontinuierliche Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um sie in die Lage zu versetzen, den wachsenden und sich ständig wandelnden Anforderungen am Arbeitsplatz zu begegnen.

Medienauswahl und Bestand

Grundlage der Medienauswahl ist ein Bestandsprofil, das sich an den Lehr- und Studienverpflichtungen sowie den Forschungsschwerpunkten der Hochschule orientiert.

Die Bibliothek verfügt über einen Bestand von ca. 1,8 Mio. Bänden, abonniert ca. 670 Print-Zeitschriften und bietet rund 46.000 elektronische Zeitschriften zur Nutzung an. Außerdem stellt die Bibliothek ein umfangreiches Angebot an Datenbanken und einen ständig wachsenden Bestand an E-Books (zurzeit ca. 770.000) zur Verfügung.

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