Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Weitere 50 Nachwuchswissenschaftler in der Global Young Faculty

„Mehr Grips pro Tonne“

[28.10.2011] Rund 50 Nachwuchswissenschaftler sind jetzt als neue Mitglieder in das Netzwerk Global Young Faculty (GYF) aufgenommen worden, 13 von ihnen kommen von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Beteiligt sind außerdem die Universitäten Bochum und Dortmund sowie sechs außeruniversitäre Forschungsinstitute im Ruhrgebiet. In den kommenden 16 Monaten werden die Nachwuchswissenschaftler über die selbst gewählten Themen „Urbane Lebensräume“, „Gehirndoping“, „Technologien und Gesellschaft“, „‚alte‘ Innovationen“ und „Hochschule als Institution im Bildungswesen“ forschen. Die Stiftung Mercator unterstützt sie dabei mit 650.000 Euro.

Nach der Devise „Mehr Grips pro Tonne“ ist die Stiftung Mercator überzeugt, dass nicht Massenproduktion, sondern Wissen und Forschung die Zukunft des Ruhrgebiets bestimmen werden. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Mercator auch gemeinsam mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) die GYF ins Leben gerufen, die vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) koordiniert wird. Die GYF ist ein Netzwerk von herausragenden Wissenschaftlern in der Metropole Ruhr. In ihr haben engagierte Jungforscher eine Plattform, um institutionsübergreifend und interdisziplinär an selbstgewählten Themen zu arbeiten und neue wissenschaftliche Impulse für die eigene Tätigkeit zu gewinnen.

„Das Programm ist eine Auszeichnung für die jungen Forscher und eine Stärkung der Wissenschaft in der Metropole Ruhr. Wir geben den Nachwuchswissenschaftlern Freiräume über die Grenzen ihres eigenen Instituts und ihres Forschungsgebiets hinaus, um ihre wissenschaftlichen Aktivitäten zu entfalten“, so der Geschäftsführer der Stiftung Mercator, Prof. Dr. Bernhard Lorentz. „Die Freiheit interdisziplinär zu forschen, ohne inhaltliche oder finanzielle Vorgaben, öffnete mir den Kopf für neues Denken und schaffte Gestaltungsoptionen, um neue fächer-übergreifende Ansätze zu entwickeln“, beschreibt die Psychologin Dr. Sandra Sülzenbrück vom Leibniz Institut für Arbeitsforschung in Dortmund ihre Erfahrungen in dem ersten Jahrgang (2009/2010) der GYF. „Ich hatte die Chance, neue Wege in der wissenschaftlichen Arbeit auszuprobieren, anstatt nur um die Ansätze zu kreisen, die ich eigentlich schon kenne."

„Mit der Global Young Faculty fördern wir eine junge Generation von erstklassigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, für die Standorte keine Rolle mehr spielen, die Grenzen im Denken überwinden und einen Weitblick entwickeln, der nicht nur ihre eigene Karriere, sondern auch die Wissenschaftslandschaft Ruhr beflügelt“, so Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, stellvertretend für die UAMR. „Die Nachhaltigkeit dieses Programms zeigt sich darin, dass aus dem Netzwerk heraus kreative Ideen für neue kooperative interdisziplinäre Projekte entstehen. Es ist ebenso ein Indiz dafür, dass die Nachwuchsforscher im Ruhrgebiet die besten Möglichkeiten haben, Kontakte zu knüpfen, von anderen zu lernen und damit ihre Karrierechancen zu verbessern“, erläutert Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR.

Über die Global Young Faculty
Die Global Young Faculty wurde 2009 von der Stiftung Mercator und dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen ins Leben gerufen. Die fünf Arbeitsgruppen des ersten Jahrgangs beschäftigten sich mit einem breiten Themenspektrum, das von den Risiken neuer Informations- und Kommunikationstechnologien bis zu der Frage reichte, wie eine gerechte und effektive globale Gesundheitsversorgung konzipiert werden kann.

Weitere Informationen:
www.global-young-faculty.de
• Isabell Hilpert, Mercator Research Center Ruhr, Tel. 0201/616 965 11, isabell.hilpert@mercur-research.de
• Marisa Klasen, Stiftung Mercator, Tel. 0201/245 22 53, marisa.klasen@stiftung-mercator.de
• Dr. Hans Stallmann, Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), Tel.0234/32-27892, hans.stallmann@uamr.de

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