Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Die PreisträgerInnen und die Laudatoren. Foto: Schuchrat Kurbanov ©
Die PreisträgerInnen und die Laudatoren. Foto: Schuchrat Kurbanov ©

Elf AbsolventInnen mit Zuwanderungsgeschichte geehrt

Eine Vielfalt, die bereichert

[16.11.2011] Was wäre eine Universität ohne die kulturelle Vielfalt ihrer Studierenden? Ihr würde viel Potenzial verloren gehen, und sie wäre um vieles ärmer, wie der gestrige Abend (15.11.) deutlich machte: Die elf AbsolventInnen mit ausländischen Wurzeln, die die UDE in Kooperation mit dem türkischen Generalkonsulat Essen für ihre herausragenden Abschlüsse ehrte, beeindruckten die Gäste im gut gefüllten Glaspavillon nicht nur mit ihren Leistungen, sondern auch mit ihren Biografien. Aus zehn Ländern – aus Osteuropa, China, der Türkei, dem Baltikum und vom Balkan – stammen die sieben Frauen und vier Männer, die von den betreuenden Dozenten und den Dekanen der Fakultäten vorgestellt wurden.

Dass Menschen unterschiedlicher Herkunft Gesellschaft und Universität bereichern und zu ihrem Erfolg beitragen, war denn auch die Botschaft des Abends. Guntram Schneider, NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, der die zum dritten Mal stattfindende Veranstaltung ausdrücklich begrüßte, musste seine Teilnahme kurzfristig absagen.

Der türkische Vizekonsul Sezai Ekiz dankte den Professoren, die die Studierenden auf ihrem Weg unterstützt haben, und betonte, dass die zunehmende Zahl gut gebildeter Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland eng mit der wachsenden Chancengleichheit verbunden sei. „Je mehr Migrantenkinder und Jugendliche dies fühlen, desto mehr wird sich auch ihr Zugehörigkeitsgefühl entwickeln.“

„Was diese Elf geleistet haben, sollte jedem Mut machen, sein Potenzial auszuschöpfen und seine Ziele zu verfolgen“, so die Prorektorin für Diversity Management der UDE, Prof. Dr. Ute Klammer, auf deren Initiative die Auszeichnung 2009 erstmals zustande kam.

Dass die UDE multikulturell und weltoffen ist, belegen aktuelle Zahlen: Junge Leute aus 127 Nationen studieren derzeit an der UDE, 15 Prozent der etwa 37.000 Immatrikulierten haben einen ausländischen Pass. Doch die Zahl der jungen Männer und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte ist wesentlich höher. Solche Daten werden bei der Einschreibung zwar nicht erhoben. Einer früheren Befragung an der UDE zufolge, dürfte etwa ein Viertel der Studierenden einen Migrationshintergrund haben.


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