Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

3.750 Studierende mehr als vor einem Jahr

Auf Wachstumskurs

[07.12.2011] Einen deutlichen Sprung nach vorn verzeichnet die Universität Duisburg-Essen (UDE) mit einem zehnprozentigen Zuwachs der Studierendenzahlen im Vergleich zum Vorjahr: 37.300 sind im aktuellen Wintersemester an der UDE eingeschrieben. Um mehr als ein Drittel angestiegen sind auch die Erstsemesterzahlen: 6.750 haben an der UDE erstmals ein Studium aufgenommen (1.800 mehr als noch vor einem Jahr). Damit bleibt die Universität Duisburg-Essen (UDE) eine der größten Hochschulen des Landes.

Besondere Steigerungsraten können gleich mehrere Fakultäten verzeichnen: die Geisteswissenschaften wachsen, insbesondere im Bereich der Geschichte und Germanistik, um mehr als 60 Prozent (von 771 auf 1.245 Erstsemester). Die Ingenieurwissenschaften vergrößern sich sogar um 65 Prozent. Mit 1.953 Studierenden haben sie 766 mehr Studienanfänger als im Vorjahr zu betreuen. Besonders hervorzuheben sind dabei der Maschinenbau (von 371 auf 753) und das Bauingenieurwesen (von 211 auf 478). Glatt verdoppelt haben sich auch die Zahlen der erstmals eingeschriebenen Physikstudierenden (von 86 auf 169). Einen knapp 60-Prozent-Zuwachs verzeichnet auch die Chemie mit jetzt 323 Erstsemestern (statt 206).

Prorektorin Dr. Ingrid Lotz-Ahrens: „Wir haben uns bereits seit Jahren auf wachsende Studierendenzahlen eingerichtet und erheblich in den Ausbau der Studienplätze investiert. Wir schauen sehr darauf, dass mit den Zahlen auch die Lehrqualität konstant hoch bleibt. Das sind wir unseren Studierenden schuldig, gerade weil wir uns als Universität der Bildungsgerechtigkeit verstehen.“ Die UDE war die erste Universität bundesweit, die 2009 ein flächendeckendes Mentoringsystem eingeführt hat und mit Unterstützung des Bundes weiterhin erhebliche Anstrengungen in die individuelle Betreuung jedes einzelnen Studierenden unternimmt, egal welcher Herkunft.

Gründe für das außerordentliche Studierendenwachstum können sein: das Aussetzen der Wehrpflicht, die Auswirkungen des doppelten Abiturjahrgangs in zwei Bundesländern oder auch die Abschaffung der Studienbeiträge in NRW. Seit 2007 bereitet sich die UDE auf den doppelten Abiturjahrgang ab 2012/13 in NRW vor: Es wurden vorausschauend tausende neuer Studienplätze in den hoch nachgefragten Bereichen geschaffen, mehr als 30 professorale Arbeitsgruppen neu eingerichtet sowie zusätzliche Hörsaalkapazitäten angemietet, darunter das Essener Cinemaxx mit 2.800 weiteren Plätzen.

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/379-2429