Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Experten diskutieren Strategien für europäische Banken

Clever durch die Niedrigzinsphase

[30.04.2013] Ideale Zeiten für Kreditnehmer: Erstmals seit Gründung der Währungsunion liegt der Leitzins unter einem Prozent. Was die einen freut, sorgt die anderen – längst können einige europäische Banken ihre Kosten kaum noch decken. Wie gehen sie damit am besten um? Fragen wie diese will der Zinsspannen-Tag der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 21. Mai beantworten. Er wird vom Netzwerk european center for financial services (ecfs) organisiert.

„Eins steht fest: Mittel- und langfristig ist die schmelzende Zinsspanne für deutsche Kreditinstitute kaum tragbar. Es ist längst an der Zeit, dass sich Banken durch neue Lösungen aus der Zinsergebnislücke befreien“, betont Prof. Dr. Bernd Rolfes, der den Fachtag mit mehreren Kollegen ausrichtet. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Hat jedes Institut die gleichen Chancen, die eigene Spanne positiv zu beeinflussen?

Experten aus der Branche gewähren Einblick in ihre Strategien, die der Niedrigzinsphase ihren Schrecken nehmen sollen. Angesprochen wird u.a., wie Finanzplanung und Kundenorientierung zusammenpassen und wie das Kreditgeschäft das Ergebnis stabilisieren kann. Der Zinsspannen-Tag findet in Düsseldorf statt. Eine Anmeldung ist noch bis zum 14. Mai möglich unter http://www.ecfs.de .

Weitere Informationen: Maximilian Büscher, Tel. 0203/379-3753, buescher@ecfs.de

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488