Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

UDE-Ausstellung zeigt, was in Comics steckt

Ein Medium gewinnt an Format

[17.05.2013] Nur bunte Bilder? Von wegen! In den letzten Jahrzehnten haben sich das Comic und sein großer Bruder, der graphische Roman, zu Medien entwickelt, die den traditionellen wie Film, Theater und Roman in nichts nachstehen. Schon lange spielen nicht mehr Superhelden die Hauptrolle, sondern zunehmend auch reale Menschen. Mit diesen Graphic Novels, die meist so lang sind wie ein normales Buch, haben sich Studierende der Universität Duisburg-Essen (UDE) auseinandergesetzt. Ihre Ergebnisse präsentieren sie ab dem 23. Mai in der Plakatausstellung „What comics can do – Recent trends in graphic fiction” in der Universitätsbibliothek am Campus Essen.

Ob Autobiographie, Bildungsroman oder 'theatre of the absurd': Jedes Genre hat seine ganz eigenen Regeln. Für 14 verschiedene Graphic Novels zeigen die Studierenden, welche Erzähltechniken und Inhalte eine Rolle spielen. Selbst entworfene Plakate erklären und analysieren dabei ausgewählte Sequenzen.

Am 23. Mai um 18 Uhr wird die Ausstellung im Essener Audimax eröffnet. Anschließend ist sie bis Ende Juli in der UB zu sehen (werktags von 8 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr). Alle Interessierten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen.

Weitere Informationen:
http://graphicnovelz.weebly.com/
Prof. Dr. Frank Pointner, Tel. 0201/183-4670, frank.pointner@uni-due.de
Christian Ludwig. Tel. 0201/183-6040, christian.ludwig@uni-due.de

Redaktion: Carmen Tomlik, Tel. 0203/379-1489