Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

v.l.: Prof. Christoph Käppler (Direktor ConRuhr Lateinamerika, TU Dortmund), Prof. Jörg Schröder (UDE), Albrecht Ehlers (TU Dortmund), Dr. Rainer Ambrosy (UDE) im Gespräch mit dem Bundespräsidenten Dr. Joachim Gauck.
v.l.: Prof. Christoph Käppler (Direktor ConRuhr Lateinamerika, TU Dortmund), Prof. Jörg Schröder (UDE), Albrecht Ehlers (TU Dortmund), Dr. Rainer Ambrosy (UDE) im Gespräch mit dem Bundespräsidenten Dr. Joachim Gauck.

Eröffnung des deutsch-brasilianischen Jahres

Wo Ideen sich verbinden

[17.05.2013] Mit einer Delegation beteiligte sich die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen an den Auftaktveranstaltungen des Deutsch-Brasilianischen Jahres. Es wurde gemeinsam von Bundespräsident Dr. Joachim Gauck und der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff in Rio und Sao Paulo eröffnet.

Unter dem Motto „Wo Ideen sich verbinden” werden die gemeinsamen Kooperationsbeziehungen bis zum Sommer 2014 – zugleich Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien – in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Sport und Kultur mit zahlreichen Initiativen vertieft.

Bundespräsident Gauck unterstrich zum Auftakt sein positives Fazit – auch im gemeinsamen Gespräch mit Prof. Jörg Schröder, Prorektor Forschung, und Kanzler Dr. Rainer Ambrosy von der Universität Duisburg-Essen, sowie Kanzler Albrecht Ehlers und Prof. Christoph Käppler von der TU Dortmund. Er zeigte sich tief beeindruckt, mit welcher Dynamik das Partner-Land Brasilien seine Entwicklung vorantreibt, vor allem im Bereich von Bildung und Wissenschaft.

So bestätigt sich die strategische Entscheidung der UAMR, gerade in dieser Region Lateinamerikas vor genau zwei Jahren ein ConRuhr-Verbindungsbüro einzurichten und aufzubauen. Ein Ergebnis dieser Initiative ist beispielsweise, dass die drei UAMR-Universitäten allein in diesem Jahr mit über 120 Studierenden die größte Zahl von brasilianischen Stipendiaten des Austauschprogramms „Wissenschaft ohne Grenzen“ in Deutschland aufgenommen haben.

Bundespräsident Gauck tauschte sich persönlich mit einigen bereits nach Brasilien zurückgekehrten Austauschstudierenden über ihre positiven Erfahrungen aus. DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel betonte, dass es vermehrt solch engagierter Universitäten wie die der UAMR bedürfe, um die strategische Partnerschaft mit Brasilien weiter auszubauen und mit Leben zu erfüllen.

Das ConRuhr-Verbindungsbüro in Lateinamerika wurde 2011 in Rio de Janeiro eröffnet. Die Dependance der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) befindet sich in den Räumlichkeiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), zudem gibt es ein Büro in dem seit 2012 bestehenden Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in São Paulo.

Unter dem Label ConRuhr (Consortium of the Ruhr-Area Universities) betreibt die UAMR Büros in New York, Moskau und Rio de Janeiro/São Paulo. Dabei tragen die Kontaktbüros nachhaltig dazu bei, Forschungskooperationen auszubauen. Zudem unterstützen sie organisatorisch im Bereich der Lehre Austauschbeziehungen und gemeinsame Studien- und Lernprojekte.

Weitere Informationen: http://www.uamr.de


Bildhinweis:
Ein Foto zu dieser Pressemitteilung (Bildbeschreibung: v.l.: Prof. Christoph Käppler (Direktor ConRuhr Lateinamerika, TU Dortmund), Prof. Jörg Schröder (UDE), Albrecht Ehlers (TU Dortmund), Dr. Rainer Ambrosy (UDE) im Gespräch mit dem Bundespräsidenten Dr. Joachim Gauck.) können Sie herunterladen unter:
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