Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

UDE-Kurzfilmwettbewerb: Gewinner werden am Samstag gekürt

Fremde Heimat, Campus Babylon

[22.05.2013] Eine gute Geschichte in maximal 12 Minuten zu erzählen, ist eine Kunst für sich. 42 Hobbyfilmer haben sich für den Wettbewerb Kurzschluß.Zwei hieran versucht. Fünfzehn Beiträge kommen nun in die engere Auswahl um den Preis der Universität Duisburg-Essen (UDE). Es galt, etwas über das internationale Flair und das multikulturelle Miteinander am und um den Campus zu erzählen. Am Samstag, 25. Mai, von 12 bis 16 Uhr werden die nominierten Drehs beim Festival Tausendundein Film öffentlich gezeigt und die besten prämiert. Ganz stilecht im Kino am Dellplatz in Duisburg; der Eintritt ist frei.

„Vorsprung durch Vielfalt: Fremde Heimat, Einblick durch Weitblick, Campus Babylon“ lautete das Thema. Bei der Umsetzung war fast alles erlaubt, entsprechend unterschiedlich sind die Beiträge. „Es sind Experimental-, Spiel- und Dokumentarfilme darunter. Zur Hälfte haben Studierende der UDE und Ehemalige sie eingereicht, die andere Hälfte kam von außerhalb“, sagt Nicaola Seitz. Sie saß als Mitorganisatorin auch in der Jury. „Nach mehrmaligem Ansehen und intensiver Diskussion haben wir uns für vier Studierendenfilme und zwei externe Streifen entschieden.“

Mit dabei Lukas Helmbrechts „Euphorie“. In sieben Minuten und klaren, ruhigen Bildern stellt der Student der Nanowissenschaften fünf Studierende der UDE vor. Alle haben verschiedene Wurzeln. Bei einer Party finden sie zusammen. Im Genre Spielfilm gibt „Schwur“ von Denüz Saitov dramatische Einblicke in die Untiefen menschlicher Psyche. Gezeigt werden zudem die Erstlingsfilme „Mehr als vegetarisch“, „Das Schicksal des Forums der Russlanddeutschen“ sowie „Zwischen Klausuren und Kulturen“. Gedreht von Erstsemestern der Soziologie, nehmen sich diese Reportagen den bunten Studienalltag vor.

Drei Preise, mit 700, 300 und 200 Euro dotiert, hat das Rektorat der UDE ausgelobt. Einen weiteren spendet die Stuttgarter Initiative Die AnStifter. Sie prämiert mit 500 Euro einen Beitrag, der sich ‚Gegen Ausgrenzung, für Toleranz‘ stark macht. Den „Integrationspreis“ in Höhe von 400 Euro stiftet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Duisburg, den ebenfalls mit 400 Euro verbundene Publikumspreis die Organisatoren.

And the winner is… Auf den Satz müssen Filmemacher und Publikum am Samstag allerdings länger warten „Das nämlich“, sagt Seitz und garantiert damit einen in jeder Hinsicht spannenden Nachmittag, „werden wir erst ganz zum Schluss verraten.“


Weitere Informationen: Prof. Dr. Jochen Zimmer, Nicola Seitz, Tel. 0203/379-2575, film@uni-due.de

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429