Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Angebot für Studierende und Uni-Mitarbeiter

E-Auto-Ladestation auf dem Campus

[23.05.2013] Der Dekan der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE), Prof. Dr. Dieter Schramm, hat heute (23.05.) gemeinsam mit Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer die neue E-Auto-Ladestation an der Uni-Bibliothek am Duisburger Uni-Campus eingeweiht. „Dieser Standort bietet dem CarSharing-Projekt ideale Bedingungen, denn ein Viertel der Nutzer sind Studierende“, so der RUHRAUTOe-Initiator Prof. Dr. Dudenhöffer.

Das vergleichsweise niedrige Durchschnittsalter hat uns überrascht, so Duden-höffer, es liegt deutlich unter dem der Autokäufer in Deutschland. Ursprünglich wurde damit gerechnet, dass die Kunden der E-Auto-Flotte eher über 30 Jahre alt sein würden. 215 Privatpersonen und Unternehmen haben bisher das RUHR-AUTOe-Angebot genutzt. Sie legten mit den verschiedenen Fahrzeugen bislang knapp 24.000 Kilometer zurück, Tendenz steigend.

„Unsere Flotte deckt eine große Bandbreite unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte und Hersteller ab. Mit den Twizys und den E-Smarts haben wir wendige Stadtflitzer im Portfolio, während die Opel Amperas mit dem Hybridantrieb auch auf langen Strecken problemlos gefahren werden können“, betont der Autoexperte. Die RUHRAUTOe-Flotte besteht demnächst aus 37 E-Autos (20 Opel Ampera, 10 Smart electric-drive, 5 Renault Twizy und 2 Nissan Leaf). Als nächstes steht die Erschließung neuer Standorte im Ruhrgebiet auf dem Programm. Anfang Juni werden neue Ladesäulen in Bochum und Oberhausen installiert.

Nach der Online-Anmeldung (http://www.ruhrautoe.de) erhält der Kunde die RUHRAUTOe-Card, mit der die Elektroautos reserviert, geöffnet und gefahren werden können. Anschließend werden sie wieder an der Ladesäule abgestellt und zum Aufladen eingestöpselt. Der Renault Twizy kostet 1,95 Euro pro Stunde, der E-Smart ist für 4,90 Euro je Stunde zu haben, der Opel Ampera kostet 7,25 Euro in der Stunde. „Elektroautos können sich in Deutschland nur etablieren, wenn die Technologie akzeptiert wird“, so Dudenhöffer. „Mit dem Ausprobieren der Fahrzeuge steigt die Akzeptanz, das wissen wir. Unser Projekt hat deshalb eine Schlüsselfunktion für diese Technologie.“

Das im November 2012 gestartete Pilotprojekt RUHRAUTOe ist ein Gemein-schaftsprojekt der Universität Duisburg-Essen (UDE), des Verkehrsverbunds RheinRuhr (VRR), der Vivawest Wohnen GmbH und der Drive-CarSharing GmbH. Das Vorhaben wird im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit 1,1 Mi-o. Euro gefördert. Koordiniert werden die Modellregionen Elektromobilität von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Tel. 0203-379-1111, ferdinand.dudenhoeffer@uni-due.de
Timm Kannstätter, Tel. 0203-379-3625, timm.kannstaetter@uni-due.de


Bildhinweis:
Ein Foto zu dieser Pressemitteilung (Bildbeschreibung: Gut aufgeladen von A nach B - Informatik-Studentin Tina Bannert testet den neuen E-Flitzer am Duisburger Campus) können Sie herunterladen unter:
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