Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

(v.l.n.r.): Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Bernd Homberg (evo), Sabine Lauxen (Umweltdezernentin) und Andreas Allebrod (Drive-CarSharing GmbH) an der Rathaus-Ladesäule
(v.l.n.r.): Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Bernd Homberg (evo), Sabine Lauxen (Umweltdezernentin) und Andreas Allebrod (Drive-CarSharing GmbH) an der Rathaus-Ladesäule

RUHRAUTOe wächst

Jetzt auch in Oberhausen

[07.06.2013] Die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) hat jetzt die Patenschaft für ein Elektroauto im RUHRAUTOe-Projekt übernommen. An der neuen Ladestation am Oberhausener Rathaus kann das Fahrzeug von jedem angemeldeten Nutzer ausgeliehen werden. Wer ein E-Auto kostenlos probefahren möchte, sollte kommenden Samstag, 8.6. zwischen 10 bis 17 Uhr zum Technischen Rathaus in Sterkrade kommen: Sechs Elektrofahrzeuge stehen zum unverbindlichen Test bereit.

Bernd Homberg, Technischer Vorstand der evo: „Elektromobilität soll für die Oberhausener sichtbar und erfahrbar werden. Deswegen beteiligen wir uns am Aufbau einer bedarfsorientierten elektromobilen Infrastruktur für die Stadt. Wir möchten Elektrofahrzeuge auf Dauer in das Verkehrsnetz integrieren und damit zur Luftverbesserung und zum Klimaschutz beitragen.“

RUHRAUTOe ist ein Car-Sharing-Projekt der Universität Duisburg-Essen (UDE), des Verkehrsverbunds RheinRuhr (VRR), der Vivawest Wohnen GmbH und der Drive-CarSharing GmbH. Das Gemeinschaftsprojekt startete – unter Federführung von Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer – Ende 2012 in Essen und wird zurzeit in vielen Ruhrgebietsstädten eingerichtet. Inzwischen gibt es 25 Stationen und mehr als 400 Privatkunden und Firmenmitarbeiter.

Die Fahrzeugflotte wird bis Juli auf 40 Fahrzeuge anwachsen und unterschiedliche Mobilitätskonzepte abdecken – vom wendigen Stadtflitzer bis hin zum Plug-In Hybridfahrzeug mit Reichweitenverlängerer. Die Umweltdezernentin der Stadt Oberhausen, Sabine Lauxen, ist überzeugt: „Mit diesem Pilotprojekt wird gezeigt, dass man schon heute die Mobilität der Zukunft emissionsfrei, lokal und bezahlbar aufbauen und in eine intelligente Energieversorgung investieren kann.“

Und so funktioniert’s: Nach der Online-Anmeldung erhält der Kunde die RUHRAUTOe-Card, mit der die Elektroautos reserviert, geöffnet und gefahren werden können. Nach der Nutzung werden sie einfach wieder an der Ladesäule abgestellt. Die Tarife variieren von 1,95 Euro bis zu 7,25 Euro pro Stunde.

Weitere Informationen:
http://www.ruhrauto-e.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430