Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Noch bis zum 15. Juli online bewerben

Wunschfach aussuchen und loslegen

[03.07.2013] Das Wichtigste ist jetzt, den Termin nicht zu verpassen: Bis zum 15. Juli müssen sich künftige Erstsemester online bei der Universität Duisburg-Essen (UDE) beworben haben. Wie man alles richtig macht, verraten folgende Tipps.

„Obwohl fast alle Studiengänge mittlerweile einen NC haben, sollte niemand panisch werden – auch ohne Eins vor dem Komma lässt sich ein Platz ergattern“, beruhigt Michaela Christoph vom Akademischen Beratungs-Zentrum. Weil sich viele Abiturienten an mehreren Hochschulen bewerben – was ratsam ist –, gibt es Studiengänge, bei denen schließlich alle Bewerber zugelassen werden. Beim Nachrückverfahren stehen andere NCs im Fokus.

Wer noch unsicher ist, dem rät Christoph, sich unbedingt in eine Vorlesung oder Übung seines Wunschstudiengangs zu setzen, auch wenn man inhaltlich nicht alles versteht. Richtig gute Tipps haben auch die Fachschaften; sie vermitteln ein realistisches Bild des Unialltags. Die Ansprechpartner der Studienberatung wissen ebenfalls, worauf es ankommt.

Und was mache ich, wenn ich mein Zeugnis noch nicht habe? Auf diese bange Frage gibt es eine einfache Antwort: An der UDE muss es nicht mit der Bewerbung, sondern erst bei der Einschreibung vorgelegt werden; allerdings muss man das Datum des Abizeugnisses angeben; das Verfahren handhaben die einzelnen Unis allerdings unterschiedlich.

Die Bewerbung läuft direkt über die Online-Portale der Hochschulen. Bundesweite Ausnahmen sind Medizin, Zahnheilkunde, Tiermedizin sowie Pharmazie – diese werden nicht überall angeboten und gehen zentral über die Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de).

Dann ist Geduld gefragt. „An der UDE bekommt man im Hauptverfahren Mitte August eine Zusage oder auch im Nachrückverfahren Mitte September. Wenn es nicht klappt mit dem Studienplatz, kann man sich ab dem 30. September für das Losverfahren bewerben – wenn noch Plätze frei sind“, so Christoph. Ihr Trost: „In Deutschland erhält man irgendwann seinen Wunschstudienplatz, man muss nur manchmal warten.“ Diese Zeit sei optimal für eine Ausbildung, ein freiwilliges soziales Jahr, eine Au-Pair-Stelle oder Praktika.

Gar nicht schlau wäre es hingegen, sich irgendwo für ein Fach einzutragen, nur weil das zulassungsfrei ist, um „versorgt“ zu sein. Denn man sammelt keine Wartesemester, wenn man zwischenzeitlich an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist.

Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488