Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Der neue UAMR-Forschungsrat (© Marion Nelle)
Der neue UAMR-Forschungsrat (© Marion Nelle)

Neuer UAMR-Forschungsrat

Kreative Ideen für die Ruhrgebietsforschung

[17.10.2013] Einen neuen, standortübergreifenden Forschungsrat hat die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) geschaffen. 15 Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen gehören ihm an, darunter die drei Prorektoren für Forschung. Am 17. Oktober kamen die Mitglieder zur ersten Sitzung des neuen Gremiums zusammen. Ihr Ziel ist es, mit kreativen Ideen die Forschung im Ruhrgebiet zu stärken. Der Forschungsrat soll künftig aktiv dazu beitragen, bestehende Forschungskooperationen auszubauen und neue Projekte anzustoßen.

Über 100.000 Studierende, nahezu 1.300 Professorinnen und Professoren, mehrere hundert Studiengänge, über 20 gemeinsame Projekte und zehn Sonderforschungsbereiche: Mit diesen Kennzahlen ist die UAMR zu einem der größten und erfolgreichsten Hochschulverbünde Deutschlands geworden. Das enorme Potenzial gerade in der Forschung ist jedoch längst noch nicht ausgeschöpft. Der neue Forschungsrat der UAMR soll daher weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten, um den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet national und international noch stärker zu machen.

Konkret wird der Forschungsrat u.a. gemeinsame Initiativen zur Einwerbung von Sonderforschungsbereichen unterstützen, die Zusammenarbeit einzelner Fakultäten und Fächer intensivieren und ruhrgebietsweite Forschungsschwerpunkte identifizieren. In Zukunft soll es eine engere Abstimmung bei Berufungen und mehr gemeinsame Berufungen in der UAMR geben. Übergreifende Promotionsprogramme auf den Weg zu bringen und sich bei der Anschaffung von Großgeräten besser zu koordinieren, sind weitere Themenfelder, denen sich der Forschungsrat widmet.

Weitere Informationen
Dr. Hans Stallmann, Koordinator Universitätsallianz Metropole Ruhr, Tel. 0234/32-27892, hans.stallmann@uamr.de, http://www.uamr.de

Redaktion: Jens Wylkop