Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Tagung zur Hochschulentwicklung

Wohin steuert das akademische Schiff?

[04.11.2013] Die Universität Duisburg-Essen (UDE) feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und das Erreichte einzuordnen. Auf einer Tagung am 13. und 14. November wird danach gefragt, inwiefern die UDE als Musterfall für die Möglichkeiten und Grenzen der Hochschulentwicklung gelten kann – angesichts von Hochschulautonomie und Wettbewerb. Und wie lässt sich Qualität messen?

„Es braucht Zeit, eine Qualitätskultur zu entwickeln, einschließlich der notwendigen Umwege und Verzögerungen. Sie kann dann gelingen, wenn in geeigneter Weise über Funktionen, Formen und Entwicklungsmöglichkeiten von Hochschulen gestritten wird“, sagt Tagungsorganisator Dr. Markus Steinmayr vom Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH). Zu den Arbeitsfeldern dieser zentralen Serviceeinrichtung zählen die Weiterbildung für die Lehre, die Wissenschaftskarriere, das Qualitätsmanagement und die Hochschulöffnung.

Sie spiegeln sich in den vier Schwerpunkten der Konferenz: Es gibt Beiträge darüber, wie Qualität erreicht werden kann, welche Grenzen die Hochschulentwicklung hat und wie Innovationskraft aussieht. Am Beispiel von offenen Hochschulen wird diskutiert, welche Spannungen zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und institutionellen Möglichkeiten entstehen. Internationale und nationale Experten werden erwartet.

Die Veranstaltung „Spannungsfeld Qualitätskulturen. Organisationsentwicklung zwischen externer Steuerung und institutioneller Autonomie“ findet im Conference Center der Philharmonie Essen statt. Es wird eine Tagungsgebühr erhoben; Studierende sind davon befreit.

Weitere Informationen: www.uni-due.de/qk
Dr. Markus Steinmayr, Tel. 0203/379-7726, markus.steinmayr@uni-due.de

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488