Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Umwelt- oder Abfallmanagement optimieren

Beratungsgutscheine

[06.11.2013] Kupfer, Eisen, Zink und viele seltene Metalle finden sich auf Deponien – Wertstoffe, die sich biologisch rückgewinnen lassen. So gibt es zum Beispiel Bakterien, die Kupfer aus komplexen Verbindungen herauslösen können. Im Fachgebiet Abfall- und Siedlungswasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird an einer entsprechenden Methode gearbeitet. Firmen, die diese oder andere innovative Methoden in ihrem Umwelt- oder Abfallmanagement einsetzen möchten, können sich ab sofort kostengünstig fachlich beraten lassen.

Möglich macht dies das europaweite ReNEW-Projekt, an dem auch das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung der UDE beteiligt ist. Interessierte Unternehmen können sich um Industrie-Voucher bewerben, die die Hälfte – maximal 5.000 Euro – des Forschungs- und Entwicklungsbedarfs eines innovativen Projekts decken. In ReNEW kooperieren spezialisierte Forschungseinrichtungen aus Großbritannien, Irland, Belgien und Deutschland. Erfolgreiche Bewerber werden dem Forschungszentrum zugewiesen, das am besten zum eingereichten Vorschlag passt.

Das INTERREG IVB Projekt ReNEW hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren und wird mit insgesamt fünf Millionen Euro gefördert. Es zielt darauf ab, zusammen mit regionalen Wirtschaftsunternehmen innovative Lösungen für die Abfallproblematik zu entwickeln. So soll u.a. der Rohstoffknappheit entgegen gewirkt und ein umweltfreundliches Produktdesign entwickelt werden. Bewerbungen für den Industrie-Voucher können bis November 2014 eingereicht werden.

Weitere Informationen:
http://www.renew-network.eu/industrial-support
Dr. Michael Eisinger, Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU), Tel. 0201/183-3890, michael.eisinger@uni-due.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430