Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Eröffnung der IN-EAST School of Advanced Studies

Innovationsvorbild Asien?

[18.11.2013] Was können wir von Ostasien bei der Gestaltung der Zukunft lernen? Das ist das zentrale Thema der neuen IN-EAST School of Advanced Studies an der Universität Duisburg-Essen (UDE), die auf dem 17. Duisburger Ostasientag am 28. November im Museum Küppersmühle eröffnet wird.

Erwartet werden hochrangige internationale Gäste aus Wissenschaft und Politik, die zusammen über zentrale Fragen diskutieren, die auch in der IN-EAST School eine wichtige Rolle spielen: Was wird in den Megacities Ostasiens getan, um den CO2-Ausstoß in den Griff zu bekommen? Welche neuen Konzepte für Mobilität entstehen hier? Was können wir von Entwicklungen in Japan, China und Korea lernen?

Die IN-EAST School wird von verschiedenen Disziplinen getragen und vernetzt die an der UDE vorhandenen Problemlösungskompetenzen. Die Forschungs-agenda wird sich mit der gesamtgesellschaftlichen Einbettung von Innovationsprozessen auseinandersetzen. Der Schwerpunkt liegt auf den Themenkomplexen Urbane Systeme und neue Formen von Mobilität wie Elektromobilität. Direktor Prof. Dr. Taube: „Die Gesellschaften Ostasiens experimentieren derzeit mit diversen Lösungsstrategien. Wenn wir diesen dynamischen Prozess besser verstehen und mehr über die Entwicklungen in Ostasien wissen, können wir erfolgreiche Lösungsansätze vielleicht auch auf Deutschland übertragen.“

Auch organisatorisch wird mit der neuen IN-EAST School ein neuer Weg beschritten, um regionalwissenschaftliche Forschung noch besser mit den Systemdisziplinen zu vernetzen. Deshalb wird eine „Molekülstruktur“ von sechs miteinander kommunizierenden Forschungseinheiten eingerichtet. Diese interdisziplinären Nachwuchsgruppen setzen sich aus einem Postdoc bzw. Juniorprofessor sowie zwei Promovenden zusammen, die durch ein Mentorentandem von zwei Professoren betreut werden. Taube: „Mit dieser Forschungsorganisation wird ein innovatives Konzept in die deutschen Regional- und Sozialwissenschaften eingeführt, das strukturbildend werden kann.“ Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Einrichtung in den kommenden vier Jahren mit 4,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.uni-due.de/in-east/fileadmin/news/Full_size/School_oAS_Inaugur_Flyer.pdf
Sarah Fehrs, Tel. 0203/379-1942, sarah.fehrs@uni-due.de, school@in-east.de

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/379-2430