Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

@duisport/Georg Lukas
@duisport/Georg Lukas

UDE beliebt als Studien- und Forschungsort

China zu Gast

[01.04.2014] Darf ich vorstellen? Bei seinem Duisburg-Besuch legte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft großen Wert darauf, dass der chinesische Staatspräsidenten Xi Jinping auch Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke persönlich kennenlernt. Schließlich repräsentiert er die einzigartige Chinakompetenz der Universität Duisburg-Essen (UDE). Oberbürgermeister Sören Link betonte in seiner Ansprache ebenfalls die vielfältigen und engen Forschungskontakte der UDE nach China – sei es durch das Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST), dem größten deutschen Uni-Institut mit gegenwartsbezogener Chinaforschung, oder durch das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr, einem UDE-An-Institut.

Die Universität Duisburg-Essen ist zugleich die beliebteste deutsche Hochschule bei den chinesischen Studierenden – 1.500 sind aktuell hier eingeschrieben. Gleichzeitig zieht es viele UDE-Studierende für einen Auslandsaufenthalt nach China etwa im Bachelorstudiengang des IN-EAST oder über ein Stipendium des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr. Daneben führen viele Feldforschungsreisen nach China, etwa die der IN-EAST School of Advanced Studies. Hier steht das Thema Innovation in Ostasien im Mittelpunkt mit Aspekten wie Elektromobilität oder Eco-Cities. Das Graduiertenkolleg Risk and East Asia veranstaltet gemeinsame Workshops mit der Renmin Universität in Peking.

Der erste Staatsbesuch in Deutschland nach acht Jahren war für den NRW-Teil vom Konfuzius-Institut Metropole Ruhr über viele Wochen akribisch mit vorbereitet worden. Es unterstützt nicht nur Politik und Wirtschaft bei der Zusammenarbeit mit China, sondern ist auch ein aktiver Vermittler zwischen den beiden Kulturen und Sprachen sowie Anlaufstelle für die vielfältigen Fragen rund um China. Xi Jinping wurde von Vizekanzler Sigmar Gabriel und der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nach Duisburg begleitet.

Im Mittelpunkt stand die Ankunft des „Yuxinou-Güterzugs“, der drei Mal wöchentlich zwischen Chongqing in Zentralchina und Duisburg verkehrt. Der Zug legt innerhalb von 16 Tagen eine Strecke von über 10.000 Kilometer zurück. So können Güter doppelt so schnell wie auf dem Seeweg transportiert werden. Der Duisburger Hafen ist der einzige in Europa, der mehrere transkontinentale Zugverbindungen nach China anbietet. Er macht die Stadt somit zu einem wichtigen Standort globaler Lieferketten.

Weitere Informationen:
http://www.duisburg.de/news/102010100000442673.php
http://www.in-east.de
http://www.uni-due.de/in-east/215/
https://www.uni-due.de/riskandeastasia/index.php?id=80
http://www.regiereninchina.de/
http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/227795227
https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=8336
https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=8328
https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=8362