Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Solidarität mit den Opfern der Terroranschläge in Frankreich

Aufruf: Für Toleranz und Vielfalt

[16.01.2015] Vor dem Hintergrund der terroristischen Anschläge in Frankreich bekunden die Mitglieder der Leitungsgremien der Universität Duisburg-Essen (UDE) ihr Entsetzen und unterstützen nachdrücklich den Aufruf der Hochschulrektorenkonferenz: „Wissenschaft lebt vom offenen, kritischen Diskurs. Die Freiheit des Denkens ist das Fundament, auf dem sie steht.“

Dies drückt sich auch im UDE-Leitspruch „Offen im Denken“ aus, der zur Toleranz gegenüber der Meinung des anderen und zum gewaltfreien Wettstreit der Argumente verpflichtet. An der UDE ist kein Platz für menschenfeindliches und rassistisches Gedankengut. Hier studieren und forschen Menschen aus 130 verschiedenen Ländern. Die UDE betrachtet diese Heterogenität als Chance und fördert die damit einhergehende Vielfalt.

Der Senat, das Rektorat und der Hochschulrat der Universität Duisburg-Essen rufen deshalb die Studierenden, Mitglieder und Angehörigen der UDE auf, für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft einzustehen, in der alle Menschen unabhängig ihrer Hautfarbe, ihrer Religion und ethnischen Herkunft gleichberechtigt leben können.

In diesem Sinne appellieren Senat, Rektorat und Hochschulrat, sich an den Demonstrationen für Toleranz und Vielfalt in den beiden Universitätsstädten zu beteiligen:
• „Essen stellt sich quer“, Sonntag, 18. Januar, 11.30 Uhr, Porscheplatz
• „Wir sind Duisburg“, Montag, 19. Januar, 18.30 Uhr, Opernplatz