Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Wissenschaftspreise der Sparkasse Essen verliehen

15.000 Euro Preisgeld für herausragende Doktorarbeiten

[17.12.2015] Aus den Händen des Rektors der Universität Duisburg-Essen (UDE), Prof. Dr. Ulrich Radtke, und des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Essen, Hans Martz, erhielten die drei Preisträger ihre Urkunden, Glückwünsche und Schecks im Gegenwert von jeweils 5.000 Euro. Begleitet vom Applaus der rund 80 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nahmen Dr. phil. Jan Carl Bottek (Geisteswissenschaften), Dr. rer. pol. Stephan Spiecker (Wirtschaftswissenschaften) und Dr. med. Regina Dorothea Wobben (Medizin) die Preise entgegen.

„Wir loben diese Preise seit über 25 Jahren aus, damit auch junge Wissenschaftler erleben, wie sehr sich beharrliche Forschung und der Wille zu Spitzenleistungen lohnen kann“, betonte der Sparkassenchef bei der Preisverleihung. Gelohnt hat sich die Arbeit der jungen Forscher aber nicht nur in finanzieller Hinsicht, denn über den wissenschaftlichen Erkenntniswert hinaus gelang und gelingt es den Preisträgern häufig, den Brückenschlag zur Praxis auf höchstem Niveau zu leisten.

Bottek promovierte zum Thema „Unterlassungen und ihre Folgen. Handlungs- und kausalitätstheoretische Überlegungen“ an der Fakultät für Geisteswissenschaften mit der Traumnote summa cum laude. Sein Laudator und Zweitgutachter Prof. Dieter Birnbacher von der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf erklärte dem Publikum die „überaus beachtliche wissenschaftliche Leistung“ und versicherte, dass diese Arbeit in vielen und wesentlichen Aspekten „die laufende Debatte bereichert“ habe.

Die ebenfalls mit summa cum laude beurteilte Doktorarbeit des Wirtschaftswissenschaftlers Spiecker ist eine „kumulative Dissertation zu wesentlichen Aspekten der Transformation des deutschen und europäischen Energiemarktes hin zu einem nachhaltigen Energiesystem“, erläuterte Laudator Prof. Christoph Weber. Spiecker habe „mehrere methodisch interessante Modelle (weiter-)entwickelt und angewendet. Damit liefert es sowohl wissenschaftlich als auch für die Praxis interessante und relevante Ergebnisse.“

Die heute in Süddeutschland lebende Medizinerin Wobben promovierte im Institut für Physiologie bei Prof. Joachim Fandrey und erhielt ebenso die bestmögliche Note. Den Inhalt ihrer experimentellen und methodisch schwierigen Arbeit „Die Bedeutung des Transkriptionfaktors HIF-1α für die Synthese von Typ I Interferonen in murinen dendritischen Zellen“ erläuterte Fandrey dem Publikum. Er betonte, dass Wobben neben ihrer ausgewiesenen Fachkenntnis die Fähigkeit besitze „ihre Schlussfolgerungen allgemeinverständlich und überzeugend einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“

Redaktion: Sparkasse Essen, volker.schleede@sparkasse-essen.de, nathalie.ullrich@sparkasse-essen.de


Bildhinweis:
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