Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Finale des Schülerwettbewerbs freestyle-physics

Wackelige Brücken und ein Freistoß

[23.06.2016] Das wird ein Happening! Etwa 3.000 Schüler versuchen in diesem Jahr, die Aufgaben der freestyle-physics an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu lösen. Sie kommen aus den Klassen 5 bis 13 und präsentieren zum Finale vom 28. bis zum 30. Juni ihre besten Erfindungen. Der Physik-Wettbewerb wird bereits im neunten Jahr von der Stiftung Mercator gefördert.

Monatelang haben die Schüler an den Lösungen für die sechs Aufgaben getüftelt. An drei Tagen, jeweils zwischen 13 und 16 Uhr, zeigen sie ihre Ergebnisse auf dem Duisburger Campus am Forsthausweg 1.

Das Programm im Einzelnen:

Dienstag, 28. Juni:
Freistoßautomat: Diese Aufgabe ist – wie auch derzeit bei der EM – kein Kinderspiel. Nur 74 Teams wagten es und haben eine Vorrichtung konstruiert, die einen Tennisball über eine Abwehrmauer hinweg in ein Tor schießt.
Windmühlen: Was simpel klingt, ist besonders vertrackt: Eine Windmühle erzeugt einen Luftstrom, mit dem wiederum eine zweite Windmühle angetrieben wird.

Mittwoch, 29. Juni:
Klapppapierbrücke: Eine klapp-, ausfahr- oder zerlegbare Brücke mit minimalem Eigengewicht soll 80 cm überspannen und dabei ein Gewicht von 400 g tragen. Dass sie diesmal faltbar ist, erleichtert zwar den Transport zum Campus, macht die Lösung aber nicht einfacher.
Crashtest: Die mit Abstand beliebteste Aufgabe; 283 Gruppen sind dafür angemeldet. Gesucht wird ein Fahrzeug, dessen Inhalt besonders gut gegen einen Auffahr-Unfall geschützt ist.

Donnerstag, 30. Juni:
Kettenreaktion: Phantasievolle Kombinationen vieler sich nacheinander auslösender physikalischer Effekte werden zu sehen sein.
Wasserrakete: Eine legendäre und äußerst beliebte Aufgabe, bei der eine Rakete möglichst lange in der Luft bleibt.

Für alle Aufgaben gilt: Wer der Jury aus Physik-Professoren und -Doktoren eine besonders originelle Lösung liefert, darf auf einen Sonderpreis hoffen. Zudem führen Wissenschaftler an den Vormittagen durch ihre Labore und halten schülergerechte Vorträge.

Die Stiftung Mercator unterstützt den Wettbewerb mit jährlich 60.000 Euro. „Freestyle-physics ermöglicht Schülern, auf kreative und spielerische Weise naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten zu erproben. Wir wollen junge kluge Köpfe aus allen Bevölkerungsgruppen für die Wissenschaft begeistern“, sagt Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung.

Weitere Informationen: http://www.freestyle-physics.de
Dr. Andreas Reichert, Fakultät für Physik, Tel. 0203/379-2032, andreas.reichert@uni-due.de
Dr. Oliver Döhrmann, Stiftung Mercator, Tel. 0201/24522-820, oliver.doehrmann@stiftung-mercator.de

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488


Bildhinweis:
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