Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Herbstschule zur Heterogenität im Unterricht

Anders sein ist normal

[22.07.2016] In der Schule treffen sie zwangsläufig aufeinander: Kinder und Jugendliche mit und ohne körperlichen Beeinträchtigungen, unterschiedlichen Deutschkenntnissen und abweichenden Umgangsformen. Wie muss der Unterricht aussehen, um trotz dieser Verschiedenheiten allen gerecht werden zu können? Funktionierende Beispiele zeigen die lehrerausbildenden Fakultäten der Universität Duisburg-Essen (UDE) auf der Herbstschule vom 4. bis 7. Oktober am Campus Essen. Noch sind Plätze frei.

„Mit Heterogenität umzugehen, sollten alle Lehrkräfte lernen, um das Potenzial der Lernenden erkennen und sie entsprechend fördern zu können“, weiß Dr. Günther Wolfswinklervom Zentrum für Lehrerbildung. Deshalb dreht sich bei der vierten Herbstschule der UDE alles um das Thema Diversität. Zum Abschluss gibt es einen Vortrag samt Podiumsdiskussion über die schulische Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

An den vier Workshoptagen können Lehramtsstudierende und bereits Lehrende aus einer Fülle von Themen wählen: Es werden unter anderem Methoden vermittelt, um Lese- und Schreibfähigkeiten oder Rechenschwierigkeiten festzustellen. Es werden Chancen und Hürden der Teamarbeit erörtert, zusätzliche soziale und emotionale Förderbedarfe im inklusiven Unterricht thematisiert und Herausforderungen in der Flüchtlingsintegration diskutiert.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://zlb.uni-due.de/herbstschule
Dr. Günther Wolfswinkler, Zentrum für Lehrerbildung, Tel. 0201/183-2696, guenther.wolfswinkler@uni-due.de

Redaktion: Amela Radetinac, Tel. 0203/379-2429