Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

UDE ist als einzige deutsche Uni Gründungsmitglied

Aurora: Neues internationales Uni-Netzwerk

[07.11.2016] Die römische Göttin der Morgenröte, Aurora, stand Pate für das kürzlich gegründete internationale Universitätsnetzwerk Aurora. Es verbindet neun europäische Universitäten aus den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Skandinavien, Großbritannien und Belgien miteinander. Zu den Gründungsmitgliedern zählt – als einzige deutsche Hochschule – auch die Universität Duisburg-Essen (UDE).

Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke: „Neu an diesem internationalen Zusammenschluss ist der gesellschaftliche Anspruch. Unsere künftige Zusammenarbeit ist ausdrücklich dem Gemeinwohl verpflichtet. Wir möchten damit wichtige soziale Güter, wie Bildung oder saubere Umwelt, voranbringen und gemeinsam dabei helfen, die globalen Herausforderungen zu lösen.“

Die beteiligten Hochschulen neben der UDE sind: Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), Université Grenoble-Alpes (Frankreich) , University of Aberdeen (Schottland), University of Antwerp (Belgien), University of Bergen (Norwegen), University of East Anglia (England), University of Gothenburg (Schweden), University of Iceland (Island). Sie gehören zu den weltweit führenden Universitäten im Bereich der Zitationen, das heißt, ihre wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden in der Fachwelt vorrangig wahrgenommen.

Gründungspräsident Prof. Jaap Winter (Amsterdam): „Die Aurora-Universitäten eint, dass sie gleichermaßen forschungsstark sind und sich als inklusive Universitäten in einer zunehmend vernetzten Welt verstehen. Wir stellen uns den großen Problemen der Gegenwart und unterstützen die Zusammenarbeit unserer Mitglieder. Wir wollen gemeinsam voneinander und miteinander zu lernen, um besser unsere Ziele erreichen zu können.“

Auch die Studierenden der beteiligten Universitäten sind von Anfang an sehr stark in den neuen Verbund mit einbezogen. AStA-Vorsitzender Marcus Lamprecht: „Wir haben uns bereits in Amsterdam zur Gründungssitzung getroffen, um gemeinsame Projekte auszuloten. Dabei wurde relativ schnell klar, dass wir eine große inhaltliche Schnittmenge haben und das neue Netzwerk nutzen möchten.“ Die Studierenden setzen sich zum Beispiel dafür ein, gemeinsame Online-Lernressourcen oder auch webgestützte Seminare zu schaffen und kollektiv Lizenzen wissenschaftlicher Zeitschriften zu erwerben.“

Außerdem planen die Studierenden jährliche Events auszurichten, etwa „Aurora Games“, oder auch ein gemeinsames Orchester zu gründen. In der noch zu verabschiedenden politischen Grundsatzerklärung sollten zudem grundsätzliche Fragen aufgegriffen werden, so Lamprecht, von der Studienfinanzierung über verbesserte Zugangsmöglichkeiten bis hin zur Unterstützung für Geflüchtete und die Umsetzung einer nachhaltigeren Universität.

Weitere Informationen: http://aurora-network.global

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de