Institut für Soziologie

Neuer Master ab WiSe 2020/21

Der *MA Theorie des Sozialen* vermittelt ein integratives, Soziologie und Philosophie zusammenführendes Verständnis von Phänomenen, die zentral zur sozialen Lebensform menschlicher Personen gehören. Wichtige Gegenstände des Studiums sind entsprechend Empathie, geteilte und kollektive Intentionalität, soziale Normen und Institutionen, globale Dimensionen menschlicher Interaktion und transnationale Akteure.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-due.de/philosophie/ma-theorie-des-sozialen.php

Online-Semester: Zusätzliche Sprechstunden und Beratungsangebote

Zusätzlich zu den regulären IBZ-Sprechstunden können sich Studierende der soziologischen Studiengänge mit Fragen und Problemen, die sich im Rahmen des Online-Semesters ergeben, an ihre Kommiliton*innen Greta und Sebastian wenden. Beide sind erreichbar

  • per Mail mentoring-soziologie@uni-due.de  
  • montags von 14-16 Uhr und donnerstags von 12-14 Uhr im Rahmen einer telefonischen Sprechstunde:  0157 34457604

► Über den Moodle-Kurs „Mentoring Soziologie 2020“. Hier steht ein Forum für den Austausch zur Verfügung und es werden wichtige Informationen und Links im Zusammenhang mit dem Online-Semester zur Verfügung gestellt.

Summer School 2020 - Internationalisation online


Vom 15. Juni bis zum 10. Juli fand in diesem Jahr erneut die jährliche Summer School der Soziologie statt. Normalerweise eine Gelegenheit, internationale Gastdozierende an den Campus zu holen und internationale mit Duisburger Studierenden in spannenden Seminaren zusammenzubringen. Da das Reisen in diesem Jahr aber unmöglich war, wurde auch die Summer School, wie die restliche Lehre, online abgehalten - mit großem Erfolg! In insgesamt drei englischsprachigen Seminaren zu"Global markets in the creative industries" (Dr. Peres da Silva), "Families in motion - Understanding migration and incorporation processes from a family perspective" (Prof. Baykara-Krumme) und "New Global Social Movements" (Gastdozierender Prof. Dario Azzellini von der Cornell University) wurden synchrone und asynchrone Lehre kombiniert, zusätzlichen Austausch gab es durch die Einbindung von Gastvorträgen innerhalb der Veranstaltungen und Whatsappgruppen für die einzelnen Seminare*. *Studierende wie Lehrende haben die Erfahrung als positiv bewertet, denn trotz des digitalen Formats konnten alle intensiv und produktiv an ihren Themen arbeiten und die Materie eintauchen.**Allen Beteiligten sei herzlich gedankt für das aktive Einbringen und das hohe Engagement.

Häusliche und familiäre Arbeitsteilung in der Coronasituation

Vor dem Hintergrund der Diskussion über mögliche Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern haben Anja Steinbach von Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen und ihr Kölner Kollege, Karsten Hank, Veränderungen der Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung in Paarbeziehungen vor und während der Corona-Krise untersucht. Die Ergebnisse der Studie basieren auf Vorabdaten des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam) und dessen internetbasierter COVID-19 Zusatzstudie, die eine erste Betrachtung unmittelbarer Dynamiken der häuslichen und familiären Arbeitsteilung im Verlauf der Pandemie ermöglichen.

Obwohl sich im Aggregat keine grundlegenden Veränderungen etablierter Muster geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung zeigen, gibt es dennoch Hinweise auf gewisse Verschiebungen hin zu den Extremen (‚traditionell‘ und ‚Rollentausch‘) der Verteilung. Betrachtet man Veränderungen innerhalb von Paarbeziehungen, finden sich etwa gleich große Anteile an Paaren, in denen der relative Beitrag der Partnerin gestiegen bzw. gesunken ist. Insbesondere in zuvor egalitären Beziehungen haben Frauen stärker die überwiegende oder gesamte Verantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung übernommen. Wenn männliche Partner ihren Anteil gesteigert haben, geschah dies meist nur bis zum Schwellenwert einer gleichgewichtigen Arbeitsteilung (‚50/50‘). Veränderungen im zeitlichen Umfang der Erwerbstätigkeit führten zwar beim Mann zu Anpassungen seines relativen Beitrags zu Hausarbeit und Kinderbetreuung, aber nicht bei der Frau.

Insgesamt weisen die Befunde der Studie damit eher auf heterogene Anpassungsprozesse in Partnerschaften als auf eine in öffentlichen Diskussionen mitunter behauptete generelle Re-Traditionalisierung der Geschlechterbeziehungen während der Corona-Krise hin.

Hier geht es zur Studie.

Nachhaltigkeit und sozialer Wandel

Der AStA der Universität Duisburg-Essen beteiltig sich an der Aktionswoche der"Fridays for Future"- Bewegung und macht die Universität für eine Woche zur Public Climate School. Vom 25. bis zum 29. November werden dabei Lehrveranstaltungen mit nachhaltigkeitsbezogenen Themen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.